Teamchef Ralf Rangnick war unter den Zuschauern, als Salzburgs Talente Dienstag durch ein 1:0 gegen Titelverteidiger Olympiakos ins Semifinale der Youth League kamen. In dem am 25. April mit Trabzonspor eine lösbare Aufgabe wartet. Wer Paris St. Germain, Leverkusen und Atletico Madrid schlug, den Titelverteidiger eliminierte, der kann das auch in Nyon gegen die Türken, auch wenn sie Inter Mailand 1:0 schlugen. Mittwoch stieg auch der FC Barcelona durch ein 2:1 gegen den VfB Stuttgart ins „Final-Four“ auf. Ebenso Alkmaar durch einen 1:0-Heimsieg über Manchester City. Vier enge Partien. Schlägt Salzburg Trabzonspor, geht es im Finale gegen Alkmaar, den Youth League-Gewinner 2023 aus Holland, oder den FC Barcelona.
Salzburgs deutscher Sportchef Rouven Schröder indes gab dem Führenden der Torschützenliste, Philipp Verhounig (Bild), einen Profivertrag, der im Rahmen des Sondertransferfensters für die Klub-WM vom 2, bis 10. Juni beginnt und bis 2027 läuft. Der 19 jährige Kärntner, der vor fünf Jahren aus der Jugend von Wolfsberg in die Salzburger Akademie kam, kuriert derzeit eine Adduktorenverletzung aus, hofft in drei Wochen einsatzfähig zu sein. In der Youth League erzielte Verhounig acht Tore, in 35 Partien für Salzburgs Kooperationsklub Liefering in der zweiten Liga, gelangen ihm zehn Treffer und fünf Assists. Eine vielversprechende Stürmer-Aktie für Salzburgs Zukunft.
Nicht die einzige. Insider behaupten, dass die drei talentiertesten Knipser, die es im österreichischen Nachwuchs derzeit gibt, für Salzburg spielen. Zu Verhounig kommen der ein Jahr jüngere Kenneth Adejenughure und der erst 16 jährige Dominik Dobis, dessen drei Tore in der Eliterunde gegen Norwegen und Spanien Österreichs U 17 zur Weltmeisterschaft nach Katar brachten. Der gebürtige Slowake muss auf seinen Profivertrag noch zwei Jahre warten.
Foto: Red Bull Salzburg.