Fußball

Rangnicks ehemaliger Berater neuer Red Bull-Geschäftsführer!

Vor der WM-Pause das Maximum herausholen! So heißt die Devise bei Red Bull Salzburg nach dem Scheitern in der Champions League. Mit welchem Personal Trainer Matthias Jaissle dies am Samstag in Wolfsberg probieren wird, wusste er Freitag noch nicht: „Es wird darauf ankommen, wer die nötige Frische mitbringt!“ Da steht bei Oumar Solet, Max Wöber, Lucas Gourna-Douath und Luka Sucic ein Fragezeichen. In Wahrheit werden viele an Montag denken, an die Auslosung der k.o.-Phase in der Europa League. Da könnte es ja ehemalige Salzburg-Legionäre als Gegner geben (Mo Camara und Takumi Minamino), große Namen wie Manchester United oder Conference League-Sieger AS Roma mit Jose Mourinho auf der Trainerbank. Oder das deutsche Sensationsteam Union Berlin, dessen österreichischer Kapitän Christoph Trimmel im ersten Spiel gesperrt ist.

Ein großes Thema ist auch die Personalsensation an der Spitze des Weltunternehmens Red Bull: Auf Wunsch des verstorbenen Besitzers Didi Mateschitz, dessen Sohn Mark und der thailändischen Eigentümer gibt es eine Dreier-Lösung. Einer der drei Geschäftsführer wird Oliver Mintzlaff  seit acht Jahren Boss bei RB Leipzig.  Der 47 jährige, ehemalige Langstreckenläufer wird künftig für die Sportaktivitäten zuständig sein. Das heißt für die Formel 1, die Fußballklubs in Leipzig, Salzburg und New York, die Eishockeyvereine in Salzburg und München. Eine Entscheidung, mit der Österreichs Meister leben kann. Weil es zwischen dessen Geschäftsführer Stephan Reiter und Mintzlaff, der künftig auch den Sender ServusTV verantworten wird, bis jetzt keine größeren Schwierigkeiten gab.

Mintzlaff kam vor acht Jahren als Berater von Österreichs aktuellem Teamchef Ralf Rangnick in den Konzern. Mintzlaff arbeitete damals für die Marketingfirma von Uli Ferber mit Sitz in Aspach,  betreute die Schlagersängerin Andrea Berg, Rangnick und den damaligen Bayern-Torjäger Mario Gomez. Als Didi Mateschitz Rangnick 2012 als Nachfolger von Trainer Riccardo Moniz engagieren wollte, saß Mintzlaff mit am Verhandlungstisch. Vertrat in den Gesprächen die Interessen von Rangnick, der Sportchef für Salzburg und Leipzig werden wollte und dies auch wurde. Zwei Jahre später stieg Mintzlaff als „Head of Global Soccer“ bei Red Bull und als Vorstandschef in Leiozig ein.  Didi Mateschitz war von Mintzlaffs Arbeitsweise total überzeugt, unterstützte ihn immer. Auch als es Differenzen zwischen Mintzlaff und Rangnick gab. Weswegen Rangnick zunächst 2019 Leipzig verließ, ein Jahr später den Vertrag mit Red Bull auflöste. Also war Mintzlaff indirekt daran beteiligt, dass Rangnick österreichischer Teamchef wurde.

Foto: RB Leipzig.

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