Noch keinen neuen Stürmer konnte Rapid präsentieren, da der dänische U 21-Spieler Vigo Jensen von Aalborg um vier Millionen Euro nach Holland zu Alkmaar wechselte, aber einen neuen Song. Zusätzlich zur traditionellen Rapid-Hymne wird künftig vor jedem Heimspiel „dort sind wir“, komponiert von Adam Sulzbacher, gesungen von Florian Ragendorfer, gespielt. Erstmals am Sonntag gegen Union Berlin. Neuerwerbungen gibt es hingegen bei WSG Tirol, Hartberg und Aufsteiger Ried. Mit dem 23 jährigen Deutsch-Kroaten Marco Boras (Bild) haben die Tiroler sicher die größte Innenverteidigung der Liga. Hüne Boras, der seit 2022 beim kroatischen Erstligisten Slaven Belupo spielte, ist 1,99 Meter groß, der Deutsche Jamie Lawrence noch zwei Zentimeter größer. Kann passieren, dass Trainer Philipp Semlic künftig ein zusammen drei Meter großes Abwehrzentrum aufbietet, wenn er mit zwei Innenverteidigern agiert. Borac war bereits beim Mannschaftsfototermin in der Axamer Lizum dabei.
Hartberg hat künftig den größten Tormann der Liga. Nach dem Abgang von Raphael Sallinger nach Schottland engagierten die Steirer zwei neue Torhüter. Ammar Helac, zuvor Reservist bei Altach, ist 1,90 Meter groß, der Deutsche Tom Hülsmann, letzte Saison bei Zweitligist St. Pölten, hingegen 2,05 Meter. Der 21 jährige kommt aus dem Nachwuchs von Bayern München, schaffte es bis in die zweite Mannschaft, bei St. Pölten kassierte er in 29 Spielen elfmal kein Gegentor. Hülsmann unterschrieb einen Zweijahresvertrag mit Option.
Aufsteiger Ried hat seit Dienstag zwei Legionäre aus Südafrika im Kader: Zum Stürmer Antonio van Wyk kam der 29 jährige Mittelfeldspieler Yusuf Maart von den Kaizer Chiefs aus Johannesburg, dem Neunten der südafrikanischen Liga. Maart absolvierte auch neun Länderspiele. Verloren hat Ried hingegen seinen besten Torschützen der Aufstiegssaison, Wilfried Eze. Der 28 jährige Ivorer, der vor zwei Jahren aus Armenien ins Innviertel kam, mit zwölf Treffern großen Anteil an der Rückkehr in die Bundesliga hatte, wechselte nach Russland zu Chelyabinsk, dem Aufsteiger in die zweite Liga. Das kann nur finanzielle Gründe haben. Mit den Südafrikanern, Loiange Ondoa aus Kamerun und Kingstone Mutandwa aus Sambia hat Ried vier Legionäre aus Afrika im Kader.
Foto: WSG Tirol.