Fußball

Rapids größtes Problem: 24 Verträge laufen weiter

Grün-weißer Katzenjammer nach dem verlorenen Cupendspiel. Rapid am Boden, wie das Bild von Kapitän Stefan Schwab vor Andre Ramalho und Xaver Schlager zeigt. Das 0:2 im „Zehnmillionenspiel“ von Klagenfurt zeigte deutlich auf: Diese Mannschaft hat nicht genug Qualität, um einen schwachen Tag von Red Bull Salzburg zu nützen, eine schwache Anfangsphase, in der die Gewinnern wirklich nicht an ihre Normalform als beste Mannschaft in Österreich herankamen.  Rapid muss  in den ausstehenden vier Runden der Qualifikationsgruppe sowie im Play-off, die Saison retten. Auch wenn das gelingen sollte, schreit die Niederlage im Cupendspiel sowie alles, was davor schon passierte, nach einem größeren Umbau. Auch wenn Trainer Didi Kühbauer sagt, an diese Mannschaft zu glauben. Das muss er ja auch nach außen hin sagen.

Damit Rapid wieder eigenen Ansprüchen gerecht werden kann,  müssten bei der Zusammensetzung des Kaders für die Saison 2019/20 deutlich spürbare Konsequenzen gezogen werden. Aber die Prognose, dass dies nicht möglich sein wird, ist gar keine gewagte. Aus einem einfachen Grund: Nur der Vertrag des Rumänen Andrij Ivan läuft aus. Er gehört noch dem russischen Klub Krasnodar. Raid muss nur die Option nicht ziehen, dann ist dieses enttäuschende Kapitel beendet. Aber ansonst laufen 24 Verträge weiter.  Bis 2020 die der Torhüter Tobias Knoflach und Paul Gartler, der Abwehrspieler Christopher Dibon und Stephan Auer, von Schwab, der Mittelfeldspieler Manuel Martic und Manuel Thurnwald sowie der des seit zwei Jahren verletzten Ivan Mocinic.  Bis 2021 haben Oldie Mario Sonnleitner, Mateo Barac, Bolo Bolingoli, Mert Müldür, Marvin Potzmann, Dejan Ljubicic, der seit Saisonbeginn verletzte Tamas Szanto und Christoph Knasmüllner einen Vertrag ein Grün-Weiß, ein Jahr länger Tormann Richard Strebinger, Max Hofmann, Srdjan Grahovac, Thomas Murg, Philipp Schobesberger, Deni Alar und Aliou Badji. Die prinzipiell löbliche Absicht von Sportchef Fredy Bickel, für Planungssicherheit zu sorgen, legt jetzt seinem Nachfolger irgendwie Fesseln an, um neue Ideen in die Tat umsetzen.

Der ist darauf angewiesen, dass einige Speielr ihre Zukunft nicht unbedingt in Hütteldorf sehen. Wenn der türkische Jungnationalspieler Müldür von Berater Max Hagmayr bei türkischen Spitzenklubs ins Gespräch gebracht wird oder schon wurde, wäre das keine Überraschung. Für Murg wird es Interessenten geben, Schobesberger könnte im nächsten Winter aus dem Vertrag aussteigen. Dann werden sich keine Interessenten für ihn finden, wenn er nicht  bald wieder zu seinem früheren Leistungsniveau findet. Ganz heikel könnte es in Sachen Alar werden: Kühbauer findet offenbar keinen Ansatz, um Alars Qualitäten für Rapid zu nützen. Dessen Berateragentur More than Sports , sprich Frank Schreier, wird sich die Bereitschaft, den Vertrag zu lösen, teuer abkaufen lassen wollen. Rapid wird einen Transfergewinn  im Sommer erzielen müssen, um sich neue Impulse durch bessere Transfers als im letzten Sommer leisten zu können.  Von denen stand in Klagenfurt nur Pavlovic in der Startelf. Und fiel kaum auf.

Kühbauer quittiert anchher ind er Mixed-Zone die Frage, um es nicht an der Zeit äre, dass er neue Sportchef fixiert wird, um mit ihm die Planugnen voranzutreiben, mit einem müden Lächeln. Sein Fokus kann nur darauf egrichtet sein, den Europacupplatz zu erkämpfen. Die Möglichkeit, dass es im Play-off es zu zwwei Wiener Derbys zwischen Rapid und Austria kommen könnte, stieg am Mittwoch in Klagenfurt. Die Austria ist derzeit als Fünfter am Play-off-Platz der  Meistergruppe. Ob die Wiener Polizei für diese zwei Spiele wieder die Sicherheitsgarantien nicht übernehmen würde wie für das Cupfinale mit Rapid in Austrias Generali-Arena? Das wäre spannend und noch nie da gewesen.

 

Foto: © SK Rapid Wien Media.

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