Fußball

Robert Zulj ist den „Eisernen“ nach Aufstieg eine Million wert

Tradition gratuliert Tradition! Das gilt als Motto, wenn der deutsche Aufsteiger Union Berlin am 17.Juli bei der Vienna als Geschenk zum 125.Geburtstag von Wiens ältestem Fußballklub gastiert. Wie viele Österreicher werden da bei den „Eisernen“ aus dem Berliner Stadtteil Köpenick dabei sein? Sicher der Kapitän mit Rapid-Vergangenheit, Christopher Trimmel. Sicher Florian Flecker, die Neuerwerbung aus Hartberg. Um einen dritten wird noch verhandelt. Um Robert Zulj, letzte Saison  Leihspieler von Hoffenheim, wo sein Vertrag bis 2020 läuft. Durch ein starkes Saisonfinish mit sieben Spielen hintereinander in der Startelf des Schweizer Trainers Urs Fischer, inklusive der erfolgreichen Relegation gegen den VfB Stuttgart, hat der 27jährige Mittelfeldspieler gute Karten, so wie letzte Saison wieder auf dem Mannschaftsbild zu sein.

Weil er dabei für vier Tore und fünf Assists sorgte. Geschäftsführer  Oliver Ruhnert hat die Verhandlungen mit Hoffenheim aufgenommen, ist bereit, für den 1,89 Meter großen Welser, der bisher fünf Bundesligaspiele für Hoffenheim, 114 Zweitligapartien für Fürth und Union Berlin sowie 73 Einsätze in Österreich für Red Bull Salzburg und Ried  auf seiner sportlichen Visitenkarte stehen hat, eine Million Euro Ablöse zu bezahlen. Das ist eine halbe Million weniger für den 23jährigen Stürmer Markus Ingvartsen von Belgiens Meister Genk, der Donnerstag mit Dänemarks U21 bei der Europameisterschaft in Udine auf Österreich trifft.

Einen Spieler, der wie Robert Zulj durch schwere Verletzungen gebremst wurde, in der Hoffenheim-Zeit durch eine Schambein-Entzündung für fünf Monate, kann so etwas nicht aus der Fassung bringen. Der streng katholische Zulj ist auch für den Spruch bekant, den er sich auf den rechten Fuß tätowieren ließ; „Gott, ich weiß nicht, was morgen passieren wird. Aber ich weiß dass du dich darum kümmern wirst. Sein ein Jahr jüngerer Bruder Peter, dessen erste sechs Monate in Brüssel bei Anderlecht nicht nach Wunsch verlief, hat den gleichen Spruch auf dem linken Fuß.

Foto: © 1.FC Union Berlin Media.

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