Fußball

Sabitzer wieder fit: Champions League ist für Leipzig Pflicht

Zu Weihnachten war die sportliche Welt für Marcel Sabitzer (Bild oben) und Konrad Laimer bei RB Leipzig noch völlig in Ordnung. Platz eins, Herbstmeister, vier Punkte Vorsprung auf Bayern München. Doch 2020 läuft es bis auf den Aufstieg ins Viertelfinale der Champions League nicht wie gewünscht. Drei Siege, fünf Unentschieden und eine Niederlage bedeuten in der Tabelle dieser neun Runden nur Platz sieben. Der Punkteschnitt sank von 2,2 im Herbst auf 1,6, der für die erzielten Tore von 1,8 auf 1,7. Benötigte Leipzig im Herbst sechs Schüsse für in Tor, so sind es 2020 zehn. Nur 21 Prozent der Topchancen wurden genutzt, im Herbst noch 56. Dabei ging die Anzahl der kassierten Tore sogar zurück. Der Aufwand an Zweikämpfen und Laufleistung (im Schnitt 118,8 Kilometer) wurde sogar noch größer.

Trotzdem gab es in den letzten drei Runden keinen Sieg, das 1:1 beim Neustart gegen Freiburg zählte wie ein Niederlage. Leipzig rutschte auf Rang vier ab, liegt inzwischen sieben Pute hinter Bayern. Das heißt: Der Champions League-Platz ist in Gefahr. Deshalb macht sich Leipzig-Boss Oliver Mintzlaff Sorgen, stellte Trainer Julian Nagelsmann und den Spielern  die Rute ins Fenster: „Die Qualifikation für die Champions League ist ein Pflichtziel“. Denn Leiozig ist auf die Einnahmen aus dem neuerlichen Einzug in die Königsklasse angewiesen,. 25 Millionen Euro würde der Verlust betragen, sollte bis Jahresende ohne Zuschauer gespielt werden müssen. Ohne Champions League-Einnahmen würde das Minus sogar auf 60 Millionen wachsen: „Wir sind erst im vierten Jahr in der Bundesliga, wollen  weiter wachsen“, so Mintzlaff. Geplant waren vor Corona Investitionen im hohen zweistelligen Millionenbereich, Alle Baupläne rund um das Stadion würden ohne Champions League auf der Kippe stehen, dann müssten Spieler verkauft werden, um Finanzlücken zu schließen. Beispielsweise Torjäger Timo Werner oder der Ex-salzburg-Legionär Dayot Upamecano oder Sabitzer, der bei Tottenhams Startrainer Jose Mourinho auf der Liste steht. Mit den Millionen müsst man die Finanzlücken schließen.

Also muss Leipzig rasch wieder in die Spur finden. Schon Sonntag in Mainz. Die Hoffnung heißt auch Sabitzer: Anders als gegen Freiburg ist der  Kapitän nach muskulären Problemen wieder so fit, um in der Startelf zu stehen. „Sabi ist ein Spieler, auf den ich nicht gerne verzichte“, sagt Nagelsmann, „weil er ein Mentalitätsriese ist, der auch gut kicken kann!“ Vor der  Corona-Pause war der Steirer an 23 der 35 Leipziger Tore beteiligt. Für die anderen österreichischen Teamspieler,die Sonntag vonn Beginn an im Einsatz sein sollen, geht es um Europa League oder gegen den Abstieg. Um den internationalen Startplatz für Alessandro Schöpf und Michael Gregoritsch, die nach Schalkes schlimmer 0:4-Pleite beim Revierderby in Dortmund daheim gegen Augsburg ihre Chance bekommen. Ebenfalls für Florian Kainz mit dem 1. FC Köln im Rheinderby gegen Fortuna Düsseldorf. Beim Drittletzten kämpfen Kevin Stöger und Markus Suttner um den Klassenerhalt.

Foto: RB Leipzig.

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