Fußball

Salzburgs Devise für Neapel: „So intensiv spielen, wie wir können!“

Seit dem 3:2 bei Red Bull Salzburg am 23. Oktober hat Napoli nicht mehr gewonnen. In den drei Spielen der  Serie A gab es zwei Unentschieden (1:1 bei Spal Ferrara, 2:2 daheim gegen Atalanta Bergamo) und eine Niederlage (Samstag 1:2 bei AS Roma). Meister Salzburg feierte hingegen drei Siege (3:2 gegen Rapid, 5:0 im Cup gegen Ebreichsdorf in der Südstadt und 3:0 in Mattersburg), musste in den letzten zwei Partien nicht so intensiv spielen, wie man es sonst von ihm gewohnt ist, konnte Kräfte sparen. Das stellte Trainer Jesse Marsch zufrieden fest. Also gab er für die geplante Revanche am Dienstag Abend, 13 Tage nach dem 2:3,  im Stadio San Paolo die Devise aus: „So intensiv spielen wie wir es können“. Darin liege die Chance, nicht zu verlieren, im Rennen um Platz zwei zu bleiben.

Das Argument von Marsch klingt plausibel: Sein berühmter Kollege Carlo Ancelotti konnten in den letzten zwei Wochen nicht so viel rotieren wie er,  Außer den 14 in Salzburg eingesetzten Spielern bot Ancelotti sechs auf. Je einmal den zweiten Tormann David Ospina, die Abwehrspieler  Mario Rui, Nikola Maksimovic und Kostas Manolas, den deutschen Strmer Amin Younes, dreimal den in Salzburg geschonten polnischen Torjäger Arkadius Milik. Alle drei Spieler zwischen den zwei Champions League-Partien gegen Salzburg bestritten außer Milik in der Abwehr  Kalibou Koulibaly und Giovanni di Lorenzo, im Mittelfeld der spanische U21-Europameister Fabian Ruiz, der Pole Piotr Zielinski sowie die Angreifer Jose Callejon, Dries Mertens, Lorenzo Insigne, Milik und Fernando Llorente. Der Spanier allerdings nur als Joker über insgesamt  51 Minuten. Dreimal über die volle Distanz kamen Koulibaly und di Lorenzo zum Einsatz, Milik und Insigne über 263 Minuten.

Salzburg müsste nach den Überlegungen von Marsch also die frischere Mannschaft sein, wird versuchen, ein möglichst hohes Tempo zu gehen. March setzte wie Ancelotti nach der Niederlage gegen Napoli sechs „neue“ Spieler ein,  es gab nur einen Dauerbrenner über dreimal 90 Minuten. Und zwar den brasilianischen Tormann Carlos Coronel, den Ersatz für de verletzten Cican Stankovic. Zu drei Einsätzen kamen ansonst  der dänische Verteidiger Ramus Kristensen,  Dauerläufer Enock Mwepu, Hee Chan Hwang,  Patson Daka, Sekou Koita und Erling Haaland. Die norwegische Torbestie allerdings nur über 21, 75 und 45 Minuten. Er müsste also Kraft genug haben. Daka (Bild oben)  holte mit dem Dreierpack in Mattersburg Haaland auf Platz eins in der Schützenliste ein, das brachte noch mehr  Selbstvertrauen.

Mit an Bord am Montag beim Flug nach Neapel: Der zuletzt mit einem Infekt außer Gefecht gewesene Kapitän Andreas Ulmer. Der 34jährige Linksverteidiger wird Dienstag Abend der erste Österreicher sein, der sein 100. Spiel im Europacup bestreitet. Ein Sieg würde das Jubiläum krönen.

 

Foto: Red Bull Salzburg.

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