Fußball

Stögers SMS an Foda! Alaba nimmt Spieler in die Pflicht

Freitag gegen Israel und Montag gegen Moldawien hat Franco Foda  vor leeren Rängen im Klagenfurter Wörthersee-Stadion die letzte Chance, zu zeigen, der richtige Teamchef für die Play offs um das WM-Ticket im März zu sein. Das lässt sich zwischen den Zeilen bei den Wortmeldungen von ÖFB-Präsident Gerhard Milletich und Sportchef Peter Schöttel herauslesen. In Klagenfurt, wo es unter Foda bishervier Siege (3:0 gegen Slowenien und 2:1 gegen Deutschland 2018, 1:0 gegen Slowenien 2019, 2:1 gegen Griechenland 2020) und eine Niederlage (2.3 gegen Rumänien 2020) gab. Noch nicht „geklärt“ ist, wie hoch die Siege ausfallen müssen, um als Argument für Foda zu gelten. Man hat so das Gefühl, drei Tore Unterschied würden gerade noch reichen. Besser wären aber mehr.

Passend zu der Szenerie beginnen Spekulationen, wer denn als Nachfolger zur Verfügung stehen könne. Thorsten Fink, der ehemalige Austria-Trainer, der nach seinem Japan-Kapitel bei Vissel Kobe auf Jobsuche ist, soll in der Verlosung sein. Über einen anderen mit Austria-Vergangenheit, der sicher große Chancen hätte, tauchte auch eine Meldung auf, über Peter Stöger. Er habe eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag mit Ungarns Meister Ferencvaros und warte nur auf einen Anruf von Milletich oder Schöttel. Stögers Reaktion darauf: Eine SMS-Botschaft an Foda, wonach er weder eine Ausstiegsklausel habe noch auf einen Anruf warte. Sondern ihm alles Gute wünsche.

Die Stimmung bei den Spielern? „Der Teamchef gab immer 100 Prozent, wir haben es vergeigt“, gestand Aleksandar Dragovic. Christoph Baumgartner vermisste nach der Europameisterschaft in der Mannschaft die letzte Überzeugung, wofür er aber nicht Foda verantwortlich machte. Kapitän David Alaba antworte bereits vor einer Woche in seinem großen „Kicker“-Interview auf die Frage, ob Foda noch der richtige Nationaltrainer sei, eindeutig: „Wenn wir unsere Quali-Spiele nochmals ansehen, muss sich jeder an die eigene Nase fassen und analysieren, was er besser machen kann. Es ist zu einfach und geht zu schnell, wenn man ein paar Wochen nach der Europameisterschaft über den Trainer diskutiert!“ Der Blick von „König David“ nach vorne: „Wir sind eine gute Truppe und wollen dies wieder unter Beweis stellen!“ Freitag muss damit begonnen werden.

Foto: Fradi.hu.

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