Fußball

Thomas Müller als „Retter“ von Kovac

Die Überraschungen blieben in den erste fünf Parten des Achtelfinales Runde im Uniqa-Cup aus. Kein Riesentöter, drei Regionalligaklubs gescheitert: St. Anna/Aigen an Amstetten 0:3 (0:2).´,Union Gurten an Austria Lustenau 2:3 (0:1), Gleisdorf gab sich Bundesligaaufsteiger WSG Swavrosvki Tirol erst im Nachspiel 1:4 (1:1, 0:1) geschlagen. Bis zur 99. Minute stand es 1:1. Der Nordkoreaner  Kwang-Ryong Pak sicherte per Kopf Bundesliga-Schlusslicht St.Pölten sechs Minuten vor Schluss daheim ein 1:0 gegen Zweitligist Ried. Am engsten war es für Sturm Graz im steirischen Derby vor 7500 Zuschauern bei Zweitligist Kapfenberg: Umstrittene Karte für den Griechen Anastasios Avlonitis nach 21 Minuten, 17 Minuten später vergab Kapfenbergs Georgier Levan Eloshvili dilettantisch einen Elfmeter. Drei Minuten nach Wiederbeginn traf der Bulgare Kiril Despodov für die dezimierten Grazer, das zweite Tor zum 2:0-Endstand fiel durch den Albanier  Bekim Balaj erst in der Nachspielzeit. Dazwischen lag noch ein Stangenschuss  von Kapfenberg.

Eine Sensation gab´s in der zweiten Runde des deutschen Pokals, die einen Österreicher betraf: Louis Schaub verlor mit dem 1.FC Köln in Völklingen beim Viertligisten 1.FC Saarbrücken, dem Tabellenführer der Regionalliga Süd-West in letzter Minute 2:3 (0:0). Florian Kainz fehtle mit einer Fersenverletzung. Schaub kam zur zweiten Hälfte für den enttäuschenden Torjäger Anthony Modeste. Köln gelang es nur ein 0:2 aufzuholen, kurz vor Saarbrückens Siegestor legte Schaub für Dominick  Drexler die Riesenchance zur Führung auf. Vergeben, im Gegenstoss  ging Köln k.o. Saarbrückens Trainer jubelte temperamentvoll. Denn Dirk Lottner spielte sechs Jahre für Köln, arbeitete sieben als Trainer in der Domstadt. In der es spätestens seit Dienstag Diskussionen um Trainer Bertram Beierlorzer gibt, der vor dem Sonntag-Spiel bei Fortuna Düsseldorf unter Druck steht.

Das peinliche Ausscheiden drohte auch Titelverteidiger Bayern München bis zur 83. Minute beim Vfl Bochum, dem Drittletzten der zweiten Liga, der ab der 55. bis zur 83 Minute 1:0 führte. Bayerns Trainer Niko Kovac (Bild oben)  verzichtete zu Beginn auf Robert Lewandowski, Philippe Coutinho, Thomas Müller und David Alaba. Dessen Ersatz, der 18 jährige Kanadier Alphonso Davies, brachte mit einem Eigentor Bochum in Führung. Zur 46. Minute kam Lewandowski für den Kroaten Ivan  Perisic, später Coutinho für den Ex-Bochumer Leon Goretzka, dann noch Müller für den Franzosen Corentin Tolisso. Also Risiko total.  Nach 83 Minuten glich Serge Gnabry aus, in der 87.Minute sah Bochums 17 jähriger Innenverteidiger Arnel Bella-Kotchap für ein Torraubfoul gegen Müller Rot. Der erzielte in der 93. Minute das Siegestor. Ausgerechnet er „rettete“ Kovac, der ihn nach dem Erwerb des Brasilianers Coutinho sechs Mal hintereinander nicht in der Startelf hatte beginnen lassen, vor unruhigen Tagen.

Österreichische Tore gab´s auch: Florian Grillitsch erzielte bei Hoffenheims 2:0 (0:0) in Duisburg die Führung gegen den Drittligisten, Christoph Baumgartner gab die Assists zu beiden Toren. Alessandro Schöpf gelang  bei Schalke 3:2 (2:0) in Bielefeld gegen Arminia, den Zweiten der zweiten Liga, die Führung. Bis zur 72. Minute führte Schalke 3:0. Als Guido Burgstaller nach 84 Minuten eingewechselt wurde, stand es nur noch 3:2, war Schalke schon fast stehend k.o.   Teamkapitän Julian Baumgartlinger und Aleksandar Dragovic gelang mit Leverkusen daheim die Pflichtübung gegen Bundesligaschlusslicht Paderborn mit 1:0 (1:0) nur knapp. Weil im Pokal mitunter Spieler der Stammbesetzung eine Pause bekommen, sah Union Berlins österreichischer Kapitän Christopher Trimmel das überraschende 3:1(0:0) in Freiburg nur von der Bank. Philipp Lienhart kam bei den Verlierern nach 79 Minuten, da stand es noch 1:1. Lukas Hinterseer schied mit dem Hamburger SV  daheim gegen VfB Stuttgart durch ein 1:2 nach Verlängerung aus.  Vier Tage zuvor gewannen die Hamburger dieses Duell in der zweiten Liga 6:2. Sieht man wieder, dass der Pokal laut der berühmten Platitüde eigene Gesetze hat.

In England verlor Southampton im Ligacup-Achtelfinale bei Meister Manchester City 1:3 (2:0).  Vier Tage nach der 0:9-Rekordpleite in der Premier League gegen Leicester ein passables Resultat für die Mannschaft von Ralph Hasenhüttl, bei dem Kevin Danso im Abwehrzentrum durchspielte.  Mit Kyle Walker, Nicolas Otamendi, Riyad Mahrez, Gabriel Jesus und dem zweifachen Torschützen Kün Aguero begannen bei City nur fünf Stammspieler. Sebastian Prödl schied bei Watfords 0:2 in Liverpool gegen Everton nach 65 Minuten mit muskulärem Problemen aus. Da stand es 0:0.

Foto: © FC Bayern Media.

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