Fußball

Ukraine und Holland: Das wird schwerer als 2016 gegen Portugal, Ungarn und Island

Österreich muss bis Ende März warten, um den Gegner im seinem  ersten Spiel  in der Endrunde der Europameisterschaft am 14. Juni in Bukarest zu kenne. Fix ist, dass es am 18.Juni in Amsterdam gegen  Holland weiter geht, vier Tage später in Bukarest das Duell gegen die Ukraine folgt. Um 18.44 Uhr stand Samstag bei der Auslosung in Bukarest fest, dass Österreich auf die Ukraine und Holland treffen wird. Zu verdanken hat dies Österreich Philipp Lahm, dem Kapitän von Deutschlands Weltmeisterteam von 2014, dem früheren Mitspieler von David Alaba bei Bayern München. Es hätte zwar schlimmer kommen wird  können, etwa in München und Budapest auf  Deutschland und Weltmeister Frankreich zu treffen, aber eins muss allen klar sein: 2020 gegen die Ukraine und Holland ins Achtelfinale zu kommen, das wird schwerer als es vor vier Jahren in Frankreich gegen Portugal, Ungarn und Island war. So sah es auch Teamchef Franco Foda (Bild oben): „Holland ist der Topfavorit, dahinter ist alles möglich, werden Details entscheiden!“

Zweimal in Bukarest, einmal in Amsterdam, das wird von den Reisedistanzen angenehmer als es bei Roma und Baku (gegen Italien, Schweiz und die Türkei) oder Bilbao und Dublin (gegen Spanien, Polen und Schweden) gewesen wäre. Sicher ist die Ukraine die „leichteste“ Mannschaft aus Topf eins, aber die hat immerhin ihre Gruppe gegen Titelverteidiger Portugal, Serbien, Luxemburg und Litauen ohne Niederlage gewonnen, in acht Partien sechs Siege gefeiert. Mit Aleksandar Dragovic hat Österreich wegen seiner Vrgangenheit bei Dynamo Kiew einen absoluten Ukraine-Experten im Team. Der Star der Ukrainer ist ihr Teamchef, der ehemaliie Weltklassetorjäger Andrej Schewtschenko. Die besten Spieler: Andrej Jarmolenko, Stürmer bei West Ham in der Premier League, der früher mit Dragovic bei Kiew gespielt hatte. Dazu Roman Yaremchuk, Torjäger des belgischen Spitzenklubs Gent, der eingebürgerte Brasilianee Marlos von Meister Schachtjor Donezk als Regisseur sowie Abwehrspieler Oleksnadar Zinchenko, Legionär bei Manchester City.

Holland erinnerte wieder an seien besten Zeiten. Belegte in seiner Quaifikationsgruppe wegen eins 0:0 in Belfast ggen Nordirland Rang zwei hinter Deutschland, schlug aber Deutschland im September in Hamburg 4:2. Teamchef Ronald Koeman hat mehrere Weltklassespieler zur Verfügung:  Im Abwehrzentrum Kapitän Virgil van Dijk, dessen Klasse man am 10.Dezember bei Liverpool in der Champions League bei Red Bull Salzburg seehen wird, und der 20 jährige Matthijs de Ligt, der letzten Sommer von Ajax Amsterdam zu Italiens Meister Juventus Turin gewechselt war. Im Mittelfeld Frenkie de Jong vom FC Barcelona und Giorgio Wijnaldum von Liverpool, im Angriff Memphis Depay, der nach dem Wechsel von Manchester United zu Olympique Lyon wieder voll auf Touren kam und den 33 jährigen Routinier Ryan Babel, der in der Türkei bei Galatasaray spielt, ein guter Freund  von Alaba seit gemeinsamen Zeiten bei Hoffenheim ist. Und als Alternativen hat Koeman Sevillas Torjäger Luuk de Jong, Justin Kluivert von AS Roma sowie von PSV Eindhoven  den 20 jährigen Jungstar Donyell Malen sowie Flügelflitzer Steve Bergwijn, der bei einigen europäischen Topklubs  am Zettel steht. Um ein solches Angebot an Stürmern muss Foda Koeman beneiden.

Der Startgegner von Österreich? Der unangenehmere wäre Rumänien als Heimland, falls die Rumänen, deren Teamchef Cosmin Contra letzte Woche zurücktrat, im Play-off zunächst in Reykjavik Island bezwingen und dann auswärts den Sieger aus Bulgarien gegen Ungarn Die leichtere Variante wäre sicher der Sieger aus der vermeintlich leichtesten Play-off-Gruppe der Nations League, in dem Georgien in Tiflis Weißrussland empfängt, Nordmazedonien in Skopje den Kosovo. Der Sieger aus Georgien-Weißrussland hat im Finale das Heimrecht. Schafft es Georgien, wäre Oleg Kitseihvili, Legionär bei Sturm Graz, ein Gegner der Österreicher. Egal ob Georgien, nochmals Nordmazedonien oder sensationell der Kosovo mit dem ehemaligen Salzburg.Star Valon Berisha und Ex-Rapidler Atdhe Nuhiu: Das Startspiel ist wie vor vier Jahren das gegen Ungarn in Bordeaux der Schlüssel zum Aufstieg. Da muss ein Sieg gelingen. In Amsterdam wird gegen Holland nichts zu holen sein, die Entscheidung fällt dann wieder in Bukarest gegen die Ukraine., Darauf kann man sich schon sieben Monate vorher einstellen: „Wir werden alles unternehmen, um Zweiter zu werden“, versprach Foda, „wenn man zur Europameisterschaft fährt, muss man neue Ziele haben und auch Träume haben!“n Die braucht auch Jogi Löw: Deutschland ließ sein jahrelanges Losglück im Stich. Gegen Welt-und Europameister, gegen Frankreich mit Jungstar Kylian Mbappe und Portugal mit Cristiano Ronaldo. Trotz Heimvorteil in München geht´s nicht schwerer.

Foto: ÖFB.

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