Fußball

Von 46 Neuerwerbungen in der Bundesliga begannen nur 13: Der GAK profitierte am meisten

46 Neuerwerbungen gab es bei den zwölf Bundesligaklubs während der Wintertransferzeit, die letzten Donnerstag zu Ende ging. Nur 13 von ihnen gehörten in den sechs Partien der Runde am Wochenende zur Startelf. Nur acht Vereine setzten Winterkäufe ein. Red Bull Salzburg, der GAK und Altach Von Beginn an jeweils drei, der LASK zwei, Sturm Graz und Austria Klagenfurt je einen. Profitiert davon hat am meisten Aufsteiger GAK durch den 2:1-Sieg beim Kellerduell in Altach. Die neue Nummer eins im Tor, Florian Wiegele (Bild) verhinderte vor der Pause den Rückstand, Antonio Tikvic und Sadik Fofana stabilisierten die Defensive. Den 2,05 Meter-Reisen Wiegele kannte Trainer Rene Poms aus gemeinsamen Zeiten bei Zweitligist DSV Leoben in der letzten Saison und setzte sich dafür ein, dass ihn der GAK engagierte. Im Herbst bestritt er bei Viktoria Pilsen nur drei Partien in der zweiten Mannschaft. Das neue GAK-Trio bewegte mehr als das von Altach: Innenverteidiger Steve Noode wurde zur Pause ausgewechselt, Heimkehrer Benedikt Zech und der Deutsche Stürmer Florian Dietz, der einmal die Stange traf, spielten durch. Die drei Neuen bei Salzburg, Karim Onisiwo, der nach 67 Minuten ausgetauschte Yoube Vertessen und Innenverteidiger Maximiliano Caufriez machten Salzburg in Klagenfurt nicht entscheidend besser. Salzburg verlor in Klagenfurt ncht nur zwei Punkte, sondern auch der Japaner Takumu Kawamuru, der einen Schlüsselbeinbruch erlitt und operiert wurde. Im Herbst fehlte er wegen einer Kniverletzung. Austria Klagenfurts neue Nummer 13, Martin Hinteregger, sorgte als Abwehrchef dafür, dass es erstmals in dieser Saison ein Heimspiel ohne Verlusttor gab. Fally Mayulu sorgte bei Sturm Graz für wenig Torgefahr, nach 70 Minuten ersetzte ihn Youngster Leon Grgic.

Der LASK konnte auch mit Christoph Lang und Ismaila Coulibaly nicht den ersten Derbysieg dieser Saison über Blau Weiß Linz feiern, wobei Lang den besseren Eindruck hinterließ als Coulibaly, auch 20 Minuten länger im Einsatz war. Eingewechselt wurden sechs Winterkäufe. Der Engländer Keenan Bennets kam bei Austria Klagenfurt bereits zu Beginn der zweiten Hälfte, der 36 jährige Oldie Alexander Gorgon bei Altach nach 56. Das Comeback ind er Bundesliga dauerte nur 24 Minuten, dann sah er die rote Karte. Samstag in Linz gegen Blau Weiß ist er gesperrt. Der Ex-Austrianer Muharem Huskovic spielte bei Hartberg ab der 66. Minute, Sam Adeniran  beim LASK und Ercan Kara kamen bei LASK und Rapid als letzte Hoffnung, noch einen Heimsieg feiern zu können. Bei Kara entwickelt es sich ganz anders, ohne dass er Schuld daran war:  Aus einem 1:1 wurde eine 1:3-Heimpleite. Das Debüt des Ungarns Laszlo Kleinheisler beim GAK dauerte nur fünf Minuten. Mit seinem Eintausch sollte Zeit gewonnen werde.

Ohne Neuerwerbung kamen die Austria, Wolfsberg, WSG Tirol und Blau Weiß Linz aus. Keiner verlor. Wolfsberg überholte durch den Sieg im direkten Duell sogar Rapid, was nichts an der Devise von Trainer Didi Kühbauer änderte, von Spie zu Spiel zu schauen: „Beim Konzert der Großen können wir vielleicht überraschen“, meinte er Sonntagabend bei „Talk & Tore“ auf Sky. Samstag empfängt Wolfsberg Tabellenführer Sturm Graz. Wieder ohne Neuerwerbung.

Foto: Viktoria Pilsen.

2

Meist gelesen

Nach oben