Fußball

Wer schießt beim Meisterstück das 100. Tor für Salzburg? Hartberg rechnet mit Schopp-Verlängerung

Nur zweimal wurde bisher in 46 Jahren Bundesliga die 100 Tor-Marke geknackt. Zuletzt 2013/14 von Red Bull Salzburg in der Meistersaison unter dem Deutschen Roger Schmidt. Da gingen von den 110 Treffern alleine 78 auf das Konto des Spaniers Jonathan Soriano (31), der Schützenkönig wurde, des Brasilianers Alan (26) und des nunmehrigen Stars von Englands Meister FC Liverpool, Sadio Mane (21).  28 Jahr davor war dies Vizemeister Rapid mit 101 Toren gelungen. Die meisten gingen auf das Konto von Zlatko „Zizo“ Kranjcar (23) gefolgt von Hans Krankl (18), der im Winter allerdings Grün-Weiß in Richtung Wiener Sport-Club verlassen hatte, und Peter Pacult (14). Sonntag wird es Tabellenführer Salzburg am Weg zum siebenten Meistertitel in Serie daheim gegen Hartberg sicher schaffen. Wer zuletzt in Hartberg sechs Tore erzielte, Mittwoch im Hütteldorfer Allianz-Stadion sieben bejubelte, unter anderem den Prachtvolley von Zlatko Junuzovic (Bild oben), dem darf man gegen Hartberg mindestens eines zutrauen. Dann wären es genau 100.

Jetzt kann man tippen, wer das 100. Salzburger Tor in der Bundesliga unter Jesse Marsch erzielen wird, ob dies das 26. sein wird, das nach einer Standardsituation gelingt. Ist alles zweitrangig. Bayern München schaffte Samstag mit dem 4:0 in Wolfsburg das 100.Saisontor, das Thomas Müller erzielte.  Österreichs Meister wird mit zwei Spielen weniger Bayern sicher noch übertreffen. Die meisten Salzburger Tore erzielte bisher Patson Daka (23) gefolgt von Erling Haaland, der bis zu seinem Winterwechsel zu Borussia Dortmund 16 mal in der Bundesliga traf, Hee Chan Hwang (10) und dem Japaner Masaya Okugawa (9). Ein Sieg gegen Hartberg wäre schon das Meisterstück des Titelverteidigers, wenn es beim Vierpunkteabzug des LASK bleibt. Schlägt Salzburg Mittwoch auch Sturm, wäre dies gut für den internen „Frieden“ der Bundesliga. Dann wäre Salzburg auch ohne Strafe für die Linzer auf Platz eins, würde es  keinen Sinn mehr machen, das neutrale Schiedsgericht anzurufen. Ausser LASK-Boss Siegmund Gruber geht es um die 75.000 Euro Geldstrafe

Hartberg schlug in der Meisterrunde auswärts bereits den LASK, Wolfsberg und Rapid. Das hätten den steirischen „Underdogs“ keiner zugetraut. Sollte dies auch in Salzburg gelingen, wäre es das größte Wunder seit dem Aufstieg im Sommer 2018. Bei Hartberg herrscht Optimismus, den von seinem Ex.Klub Sturm umworbenen Trainer Markus Schopp halten zu können. Präsidentin Brigitte Annerl verkündete in der „Kleinen Zeitung“, dass sie guter Dinge ist, dass Obmann Erich Korherr bis zum Saisonende von Schopp die Unterschrift zur Verlängerung bekommt. Oder zumindest knapp danach. Saisonende ist für Hartberg am 15. Juli nach den Play-off-Spielen um den Europacupplatz. Einer Einigung von Schopp mit Sturms Sportchef Andreas Schicker soll dessen Vorgänger Günter Kreissl im Wege stehen. Der kehrt nach einer Auszeit im Oktober als technischer Direktor zurück. Zwischen Kreissl und Schopp gab es bei dessen Abgang von Sturm als Amateurtrainer vor zwei Jahren einige Reibereien.

 

 

 

Foto: © FOTObyHOFER/Christian Hofer.

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