Fußball

Wieviel Alaba bis 2026 beim wertvollsten Klub der Welt verdient

Seit November wurde darüber geredet, spekuliert und geschrieben, seit Freitag Abend ist es offiziell: Real Madrid hieß einen Tag nach dem Abgang von Trainer Zinedine Zidane David Alaba auf der Homepage (Bild oben) als neuen Spieler beim wertvollsten Klub der Welt willkommen. Bereits zum dritten Mal hintereinander scheint auf dem Jahresbericht der weltweiten Wirtschaftsprüfungfirma KPMG Real Madrid in dieser Rangliste auf Platz eins auf. Heuer gab es trotz Corona und selbst ohne Titel nur einen Verlust von 15 Prozent. Real ist 2909 Millionen Euro wert. Dann folgen Barcelona (2869), Manchester United (2661) und Alabas bisherigem Klub Bayern München (2621). Beim wertvollsten Klub der Welt kann man sicher auch gut verdienen:  Alaba, der am 24. Juni 29 Jahre alt wird, hoffentlich den Geburtstag drei Tage nach Österreichs letztem Gruppenspiel noch bei der  Europameisterschaft feiert, unterschrieb einen Fünfjahresvertrag, der ihm laut spanischen und deutschen Medien pro Saison einen Nettoverdienst von 12,5 Millionen Euro garantieren soll. Das wären bis 2026 gesamt 72,5 Millionen Euro. Dazu kommen noch ein Handgeld in zweistelliger Millionenhöhe, da Alaba keine Ablöse kostete, sowie Erfolgsprämien. Ein Sieger des Transfers ist garantiert Alabas israelischer Berater Pini Zahavi: Die Provision kann sich sehen lassen, ist sicher millionenschwer.

Alaba gab Real Madrid den Vorzug gegenüber FC Barcelona, den Finalisten in der Champions League (Manchester City und Chelsea), Manchester United und Paris St.Germain. Auch diese fünf Topklubs deponierten bei Zahavi ihr Interesse. Real zeigte auf der Homepage auch ein 3:29 Minuten langen Video mit Alaba-Highlights. Vom ersten Bundesligaeinsatz im Dress der Wiener Austria bis zu Jubelszenen mit dem Henkelpott bei Bayern. Den soll er auch mit Real Madrid holen. Genauso offen wie die Trainerfrage bei Real ist auch, ob Alaba noch mit Sergio Ramos zusammen spielen wird. Der 35 jährige Kapitän, aus Fitnessgründen bei der Europameisterschaft nicht dabei, hat seinen Vertrag bisher nicht verlängert. Sicher wird Alaba auf einen guten Bekannten treffen: Mit Toni Kroos hatte er 2013 bei Bayern sein erstes Triple gewonnen. Ein Jahr später wechselte Kroos zu Real, weil er sich mit Bayern nicht über einen neuen Vertrag einigen konnte. Passierte bei Alaba sieben Jahre später nach dem zweien Triple. Eineinhalb Jahre wird  Alaba noch warten müssen, bis er im umgebauten Bernabeu-Stadion spielen wird. Bis Jahresende 2022 ist das Estadio Alfredo di Stefano im Trainingszentrum Reals die Heimstätte. Es fasst nur 6000 Zuschauer.  Nichts verändert sich für Alaba in Sachen Dienstwagen: Audi ist auch der Autosponsor von Real Madrid. Offiziell vorgestellt wird Alaba erst nach der  Europameisterschaft.

Alabas Jugendfreund Karim Onisiwo bleibt hingegen seinem aktuellen Klub treu: Er verlängerte den Vertrag bei Mainz, wo er beim von Liefering gekommenen dänischen Trainer Bo Svensson zum Stammspieler wuchs, bis 2024.

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