Fußball

Wolfsbergs Traum geht weiter! Zu viel Jubel beim LASK

Sieben Österreicher schafften bereits den Sprung unter die letzten 32 der Europa League: Christoph Baumgartner, Florian Grillitsch und Stefan Posch mit Hoffenheim, Teamkapitän Julian Baumgartlinger und  Aleksandar Dragovic mit Bayer Leverkusen (ihre Ösi-Tore machte das 3:2 in Nizza möglich), Ex-Teamkapitän Christian Fuchs mit Leicester sowie Ex-Admiraner Srdjan Spiridonovic mit Roter Stern Belgrad. Die weiteren 15 Vereine, die im Februar in der k.o.-Phase vertreten sein werden heißen Villarreal, Dinamo Zagreb, AS Roma, Arsenal, Sporting Braga, Lille, Milan, Royal Antwerpen, Tottenham, Slavia Prag, Glasgow Rangers, Benfica Lissabon, Granada, PSV Eindhoven und Krasnodar. Der russische Klub qualifizierte sich als Dritter seiner Champions League-Gruppe.

Aus Österreich könnten nächsten Donnerstag Wolfsberg und Rapid dazukommen. Die Frage ist berechtigt, ob es für die Kärntner leichter sein wird, das in Klagenfurt mit einem Unentschieden gegen Feyenoord zu erreichen oder für Rapid mit einem Sieg gegen Molde. Das Husarenstück von Moskau, das unerwartete 1:0 gegen ZSKA, spricht eigentlich für die Kärntner. Trainer Ferdinand Feldhofer flippte aber bei aller Freude und Zufriedenheit nicht aus: „Wir haben nur unser Ziel, ein Entscheidungsspiel gegen Feyenoord, erreicht. Aber unser Traum ist damit nicht zu Ende, er geht weiter!“ Wolfsberg hat schon drei Punkte mehr geholt als letztes Jahr  in der Gruppe gegen Borussia Mönchengladbach, AS Roma und Basaksehir Istanbul.

Ausgeschieden ist hingegen der  LASK. Das passierte ihm vergangene Saison erst im Achtelfinale. Darum ist der Jubel über die zugegeben beachtliche Leistung beim 3:3 gegen Premier League-Tabellenführer Tottenham, die Vizepräsident Jürgen Werner als außerordentliches Geschenk an seinem 59. Geburtstag bezeichnete, zu groß. Er sah es als Auszeichnung, dass Tottenham seit der Auslosung den LASK ernst nahm. So kann man das sehen. Man darf sich auch über das Lob von Jose Mourinho nach dem letzten internationalen Spiel auf der Gugl vor dem Stadion-Neubau freuen. Aber mehr hätte dem LASK sicher der  Aufstieg gebracht. Der 2019 als Gruppensieger vor Sporting Lissabon, PSV Eindhoven und Rosenborg Trondheim mit vier Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage gelungen war. Und danach gelang es, Alkmaar auszuschalten, unter die letzten 16 zu kommen. Ob Royal Antwerpen wirklich über Sporting Lisabon, Eindhoven oder Alkmaar zu stellen ist?

Dass der  LASK nach dem unerwarteten Trainerwechsel von Valerien Ismael zu Dominik Thalhammer mehr Ballbesitz hat, daher schwerer auszurechnen ist, mag schon stimmen. Aber erfolgreicher wurde er deshalb sicher nicht. Und darauf kommt es ja an.  Werner hielt dagegen: „Der LASK ist nicht ein Klub, der jedes Jahr so mir nichts, dir nichts, durch die Europa League spazieren kann!“

 

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