Fußball

WSG Tirol braucht nur Punkt zur Rettung! Lustenau vergab erste Aufstiegschance

Ried hat sich bereits gerettet, in der vorletzten Runde der Qualifikationsgruppe können es vier schaffen. Cupfinalist Altach und der GAK beim direkten Duell in Graz, WSG Tirol daheim gegen Schlusslicht Blau Weiß Linz und Wolfsberg mit einem Sieg in Ried., wo man bereits an die Play-offs um einen Europacupplatz denkt. Mit Thomas Silberberger als Trainer punktete Wolfsberg in vier von fünf Spielen – gelingt das auch im Innviertel?  Mit Kapitän Dominik Baumgartner und Marco Sulzner sind zwei Defensivspieler gesperrt: „Das müssen wir verkraften können“, fordert Silberberger.

Große Rettungschancen hat WSG Tirol am Innsbrucker Tivoli. Gegen Schlusslicht Blau-Weiß Linz reicht im letzten Heimspiel der Saison schon ein Punkt, dann kann Blau-Weiß die Tiroler nicht mehr überholen, WSG Tirol rief zwei Ticketaktionen ins Leben, um die Tribünen etwas zu füllen – jeder Vollzahler erhielt eine Freikarte dazu. Cheftrainer Philipp Semlich hofft auf die Wucht durch ein gut gefülltes Stadion, um den zweiten Matchball zum Klassenerhalt zu nützen: „Die Mannschaft hat sich die Unterstützung möglichst vieler Tiroler verdient!“ Lukas Hinterseer ist trotz doppeltem Bänderriss im Sprunggelenk einsatzbereit, der englische Stürmer Ademola Ola-Adebomi steht nach Geldsperre wieder zur Verfügung, man hofft auf den starken linken Fuß des Dänen Nikolai Baden-Frederiksen (Bild). Tirol bezog im letzten Duell mit Blau Weiß in Linz ein 0:5-Debakel. Das Handicap von Blau-Weiß: Ein Magen-Darm-Virus suchte die Mannschaft in der vergangenen Woche heim, daher dürfte es außer den Verletzten Anderson und Thomas Goiginger und dem gesperrten Kapitän Fabio Varesi-Strauß noch Ausfälle geben: „Wir brauchen in Innsbruck eine Topleistung“,  wusste Trainer Michael Köllner.

In der zweiten Liga fällt die Entscheidung im Titelkampf und damit über den Aufsteiger erst in der letzten Runde am Donnerstag. Tabellenführer Austria Lustenau vergab bei Austria Salzburg die erste Chance auf den zweiten Aufstieg mit Trainer Markus Mader, musste froh sein, nach einem 0:2-Rückstand zur Pause in der 92. Minute durch den französischen Innenverteidiger Robin Voisine das 2:2 zu erzielen und einen Punkt zu retten. Austria Lustenau führt mit einem Punkt Vorsprung auf SKN St. Pölten, das durch drei Tore zwischen der 27. und 41, Minute in Kapfenberg 3:0 gewann. Austria Lustenau und St. Pölten haben zu Christi Himmelfahrt Heimvorteil: Lustenau gegen den Fünften Amstetten, St. Pölten gegen den Zehnten Hertha Wels.

Foto: Gepa Admiral.

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