Fußball

Zusammen Träume erfüllen gegen endlich z´haus

Mittwoch waren es 100 Tage bis zur Eröffnung der neuen Austria-Arena am 13.Juli gegen Borussia Dortmund. Die Geschäftsstelle übersiedelte bereits in die neuen Räumlichkeiten auf der neuen Nordtribüne, für die Crew um Vorstand Markus Kraetschmer gilt bereits die Devise „endlich z´haus“. Der Rasen wird schon gesät, in einer Wochen wird damit begonnen, die Sitzplätze zu montieren. Aber wird dort im Juli auch Qualifikation für die Europa League gespielt? Da dürfte die Austria Samstag bei  Sturm Graz nicht verlieren. Ex-Sturm-Kapitän Michael Madl dürfte nach seiner Erkrankung Trainer Thomas Letsch wieder zur Verfügung stehen. Wird auch notwendige sein, um die Defensive zu festigen. Den der  Tabellenzweite, der 21 Punkte mehr hat als die Austrianer, rief vor dem letzten Saisonviertel sozusagen die Generalmobilmachung ausrief.

Bereits vor dem 5:1 in St. Pölten gab Kommunikationschef Alexander Fasching die Devise „zusammen Träume erfüllen“ aus. Weil das nicht irgendein Schlussviertel sei, sondern das  in einer Saison, in der man so viele Punkte eroberte wie in keiner der 19 davor, den Dritten Rapid um elf distanzierte. Das war die Aufforderung an den sogenannten 12.Mann, an die Sturm-Fans, in jedem der ausstehenden sechs Heimspiele für volle Tribünen in der 15 323 Zuschauer fassenden Merkur-Arena zu sorgen. Für vollere als in den bisherigen drei Heimspielen dieses Jahres: Zum 0:1 gegen Wolfsberg, 2:4 gegen Red Bull Salzburg und 1:0 gegen Altach kamen zusammen nur 22 337 Zuschauer. Speziell im Cupsemifinale am 18. April gegen Rapid hofft Sturm auf das volle Haus zur Erfüllung der Träume. Die heißen konkret Platz zwei und Cupsieg: „Das wäre dann eine herausragende Saison“ stellte Trainer Heiko Vogel in einem Interview mit der  deutschen „FussballBild“ (siehe oben) fest, in dem er zugab, von der Champions League zu träumen. In der er schon mit dem FC Basel vertreten war und dabei Manchester United in der Gruppenphase eliminieren konnte.

Aber der ehrgeizige Sportchef Günter Kreissl wird sich garantiert fragen, ob es nicht noch  herausragender hätte sein können, wenn der Frühjahrsstart unter dem neuen Trainer mit drei Niederlagen in den ersten vier Spielen und nur einem Punkt besser gelungen wäre. Im Blick zurück auf den Februar sparte Vogel nicht mit Lob für sich und das Umfeld: „Wir haben alle die Ruhe bewahrt, akribisch weitergearbeitet uns durch nichts beirren lassen, was rund um uns herum passierte und einfach unser Ding durchgezogen“. So kann man es auch sehen. Oder aber auch: Aus einem Punkt Vorsprung, den Franco Foda hinterließ, wurden rasch acht Punkte Rückstand. Aber davon zeigt sich Vogel unbeirrt, verglich das sogar mit einer Todeszone, in der sich Bergsteiger hin und wieder bewegen müssen: „Man muss weitermachen, auch wenn jeder Schritt sehr schwer fällt. Hinter jedem Erfolg steckt viel mehr Fleiß als Talent.“

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