Fußball

Zwei Traumtore: Szoboszlai verzaubert Leipzig!

Sieben Monate Leidenszeit und Verletzungspause, viele Schmerzen durch eine Schambeinentzündung, viele Querelen um die Therapie beim Salzburger Sportwissenschaftler Franz Leberbauer, dem es dann im Juni doch gelang, Dominik Szoboszlai bis zum Vorbereitungsstart von RB Leipzig am 4. Juli schmerzfrei und einsatzfähig zu machen. Sechs Wochen später stand der 20 jährige Ungar erstmals seit seinem Wechsel von Salzburg nach Leipzig im Jänner in der Startelf und verzauberte dabei 23.500 Zuschauer: Zwei Traumtore beim 4:0 (1:0) gegen den VfB Stuttgart, durch den sich die roten Bullen etwas für die 0:1-Startpleite bei der Mainzer Notelf rehabilitierten. Als Konsequenz daraus stellte Trainer Jesse Marsch Szoboslai in die ersten elf. Die Zusammenarbeit zwischen dem Amerikaner und dem Ungarn hatte schon in Salzburg sehr gut geklappt. Daher holte ihn Leipzig. um 20 Millionen Euro. Marsch folgte. Aber ds stand zum Zeitpunkt des Szoboszlais Transfer noch nicht fest.

„Bild“ bejubelte prompt Leipzigs Super-Ungarn. Der das 1:0 nach 38 Minuten durch einen Schuss vom Strafraumeck genau ins lange Eck erzielte. Ein unhaltbarer Flatterball. Mit dem 2:0, das nur 16 Sekunden nach Beginn der zweiten Hälfte fiel, hatte Szoboszlai nichts zu tun. Seine perfekte Schusstechnik bewies er dann erneut beim 3:0. Ein Freistoß aus halblinker Position, nicht weit von der Outlinie entfernt, flatterte genau ins lange Eck. Perfekt. Nach 69 Minuten war das Match für Szoboslai beendet, für ihn kam mit Österreichs Teamspieler Konrad Laimer wieder ein Ex-Salzburger. „Ich habe so lange nicht vor Fans gespielt“, meinte der überglückliche Szoboszlai, „die haben mich schon beim Aufwärmen aufgebaut. Die Zuschauer waren für uns wie eine Familie.“Leipzigs österreichischer Kapitän Marcel Sabitzer saß wie in Mainz zu Beginn wieder nur auf der Bank. Weil er, laut Marsch, nach einer Oberschenkelverletzung noch nicht so weit ist, um über die volle Distanz zu spielen. Die Jokerrolle könnte aber eher mit der ungeklärten Zukunft von Sabitzer zusammenhängen. Er spielte ab der 68. Minute statt des Ex-Salzburgers Amadou Haidara. Fünf Minuten später wurde bei den Verlierern Sasa Kalajdzic nach seiner Corona-Pause eingewechselt.

Auch beim Topspiel des Samstags gibt´s eine österreichische Beteiligung: Adi Hütter, Stefan Lainer und Hannes Wolf gastieren mit Borussia Mönchengladbach in Leverkusen, wo Julian Baumgartlinger auf der Bank beginnt. Baumgartlingers neuer Trainer, Gerard Seoane, war beim Schweizer Meister Young Boys Bern Nachfolger von Hütter, als der zu Eintracht Frankfurt wechselte.

Foto: RB Leipzig.

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