Fußball

25.000 Eintracht-Fans helfen Hinteregger im Nou Camp

Auswärts gewinnen, um ein 1:1 aus dem ersten Spiel zum Aufstieg ins Semifinale der Europa League zu verwandeln. Vor dieser Aufgabe stehen Donnerstag Abend Konrad Laimer mit RB Leipzig bei Atalanta Bergamo (live in ORF 1 und bei Sky Austria), danach Oliver Glasner und Martin Hinteregger mit Eintracht Frankfurt beim FC Barcelona (live bei Servus TV und bei Sky Austria). Wobei Leipzigs Aufgabe lösbarer erscheint als die von Frankfurt vor mehr als 90.000 Zuschauern im Nou Camp. Unter denen 25.000 Fans der Eintracht sein werden, obwohl es für den Gästesektor offiziell nur 4775 Karten gibt: „Die werden lauter sein als die von Barcelona für mehr Stimmung sorgen“, prophezeite Fan-Liebling Hinteregger. Vor allem, wenn er seine überzeugende Leistung im ersten Spiel wiederholen und erneut Torjäger Pierre Emerick Aubameyang neutralisieren kann. Die „Hinti, Hinti“-Rufe beflügeln den Kärntner immer wieder.

Erstaunlich, wie selbstbewusst die Frankfurter klingen, obwohl sie Sonntag gegen Freiburg daheim 1:2 verloren. „Wir fahren da hin und schlagen die“, tönte Sportvorstand Markus Krösche. „Der kürzeste Weg nach Europa ist für uns die Europa League“ sagte Glasner (Bild oben) ganz gelassen. Was der Trainer damit meinte:  Als Neunter in der Bundesliga und fünf Runden Rückstand auf Rang sechs vor den letzten fünf Runden ist ein Europacupplatz wohl kaum noch zu schaffen. In der Europa League geht das über vier Spiele. Voraussetzung wäre der historische Aufstieg gegen Barcelona, der Glasners bisher größter Erfolg wäre, dann wartet im Semifinale der Sieger aus Lyon gegen West Ham.

Barcelona überzeugte Sonntag in der La Liga nicht, gewann beim Vorletzten Levante nur 3:2 (0:0). Wobei das Siegestor in der Nachspielzeit durch einen Kopfball des eigentlich bereits aussortierten Holländers Luuk de Jong gelang. Atalanta verlor in der Serie A bei Sassuolo mit Ex-Rapidler Mert Müldür 1:2, liegt nur auf Rang acht. Leipzig tankte hingegen mit dem 3:0 über Hoffenheim weiter  Selbstvertrauen, holte aus den letzten fünf Runden elf Punkte, Atalanta nur vier. „Wir sind alle bereit, zeigen jetzt unser wahres Gesicht“, konstatierte Laimer zufrieden, „das war nach unserer Scheiß-Hinrunde nicht unbedingt zu erwarten!“

Foto: UEFA.

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