Fußball

7:0! Mit Europacup-Spezialist Raguz begann LASK-Gala zum Rekordsieg! Wieder gegen Sporting Lissabon

Viel souveräner als man es erwarten durfte, marschierte der LASK ins Play-off der Europa League, schoss den in dieser Saison bisher unbesiegten slowakischen Tabellenführer Dunajska Streda mit 7:0 (2:0) aus dem leeren Linzer Stadion. Wenn man bedenkt, das die Linzerin den ersten zwei Runden der Bundesliga nur jeweils einen Treffer erzielten, dann bedeutet dies schon ein Ausrufezeichen. Zwei Tore erzielte der LASK gegen Dunajska bereits in den ersten 16 Minuten, womit das Match praktisch entschieden war.  Durch einen Doppelpack seines Europacup-Spezialisten Marko Raguz mit den ersten zwei Chancen des Spiels. Der 22 jährige Stürmer, der sich damit Teamchef Franco Foda für die Nations League Spiele in Nordirland und Rumänien empfahl, sorgte in seinem 15. Euroapacupeinsatz im Dress der Linzer für seine Europacuptore sieben und acht. Innerhalb von zehn Minuten nach Vorlagen des ebenfalls herausragenden Peter Michorl (ein Tor und zwei Assists) und von Sommerkauf Andreas Gruber (je ein Tor und Assist). Dazu bereitete Raguz in der zweiten Hälfte auch das 5:0 vor: „Super, wenn man die ersten zwei Chancen rein gehen“, freute sich Raguz, „es war eine Wahnsinnsleistung.“ Trainer Dominik Thalhammer sah alles als Beweis, auf einem guten und richtigen Weg zu sein: „Diesmal stimmte auch die Effizienz. Wir waren auch nach den letzten Spielen, die phasenweise schon gut waren, überzeugt, dass bald einmal alles passen wird!“

Nach der Pause gelangen dem LASK innerhalb von neun Minuten gleich vier Tore durch Petar Filipovic, Michorl, Gruner und Husein Balic. Nach dem 3:0 sah Dunajskas Panama-Legionär Cesar Blackman die rote  Karte. Als Draufgabe traf in der letzten Viertelstunde auch Joker Thomas Sabitzer erstmals im Europacup. Damit stand am Ende der höchste Europacupsieg in der Klubgeschichte des LASK, der auch Präsident Siegmund Gruber mit Recht begeisterte. Die Entscheidung, ob die Linzer wie letztes Jahr in die Gruppenphase kommen entscheidet sich aber erst nächsten Donnerstag im Play-off. Am 1. Oktober muss der LASK im Jose Alvalade-Stadion von Lissabon gegen Sporting ran. Kein unbekannter Boden für die Linzer. Dort verloren sie  vor einem Jahr in der Gruppenphase als bessere Mannschaft nach dem Führungstor von Raguz nach 1:2 (1:0), gewannen dann aber auf der Gugl 3:0 (2:0), wobei Raguz den Schusspunkte setzte. Womit der LASK  Gruppensieger wurde.

Von den 21 Spielern die Sporting damals in beiden Partien gegen die Linzer einsetzte, kamen Donnerstag beim 1:0 (1:0) gegen Aberdeen durch ein Tor von Tiago Tomas aber nur zwei zum Einsatz. Topstar Bruno Fernandes wechselte bereits im Jänner zu Manchester United. Aber aktuell hat dies  vor allem mit Corona zu tun. Das Erstrundenspiel von Sporting in der Primera Liga gegen Gil Vicente musste wegen 29 positiven Corona-Tests im Umfeld beider Mannschaften abgesagt werden. Bei Sporting waren zehn Spieler betroffen und einige Betreuer. Offenbar auch Trainer Ruben Amorim, der im März um die Rekordablöse von zehn Million Euro aus dem Vertrag mit Sporting Braga herausgekauft wurde, und sein holländischer Assistent Roy Hendriksen.  Gegen Aberdeen coachte U 21-Traier Emanuel Ferro die Mannschaft.

Ex-LASK-Trainer Oliver Glasner bezwang mit Wolfsburg Desna Chernigov aus der Ukraine 2:0 (1:0), wobei Xaver Schlager das zweite Tor vorbereitete.  Wolfsburg muss im Playoff zu AEK Athen in die griechische Hauptstadt. Teamkeeper Heinz Lindner saß beim 3:2 (3:0) des FC Basel gegen Anorthosis Famagusta auf der Bank, das zweite Tor der Zyprioten erzielte Ex-Rapidler Giorgi Kvilitaia aus einem Elfmeter. Basel empfängt nächsten Donnerstag CSKA Sofia.

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