Fußball

Baumgartner-Reha bei WM: Sein Ersatz ist Ljubicic! „Grätschverbot“ beim internen Test

Eine Woche nach seiner Oberschenkel-Operation in Turku flog Christoph Baumgartner nach Kalifornien, traf zu Mittag in Los Angeles ein. RB Leipzig hat nichts dagegen, dass er die Reha bei Österreichs WM-Team in Santa Barbara unter „Aufsicht“ von Teamarzt Michael Fiedler und den deutschen Physiotherapeuten Klaus Maierstein, Christian Haser, Till Theisges, Peter Geigle und Simon Stadler fortsetzt.  Zusätzlich sind auch Einheiten im „Athletic Performance Center“ von Red Bull in Los Angeles vorgesehen. Baumgartner soll nach dem Sehnenriss beim Ansatz zum Hüftbeuger noch zwei Wochen auf Krücken gehen müssen. Teamchef Ralf Rangnick entschloss sich noch vor dem internen Testspiel am Mittwoch über 3 x 20 Minuten, bei dem wild durchgewechselt wurde, bei aller Intensität nicht gegrätscht werden sollte, um keine Verletzung zu riskieren, einen Ersatz für Baumgartner zu holen: Die Wahl fiel etwas überraschend auf den 28 jährigen Ex-Rapid-Kapitän Dejan Ljubicic.

Überraschend deshalb, weil er unter Ralf Rangnick letztmals im Juni 2023 spielte. Beim 1:1 im Freundschaftsspiel gegen Moldawien in Linz als rechter Verteidiger. Insgesamt hat Ljubicic erst neun Länderspiele hinter sich, das erste im September 2021 noch unter Franco Foda beim 2:0 gegen die Färöer Inseln in Landskrona. Ljubicic kann auf allen zentralen Positionen im Mittelfeld eingesetzt werden, war bis 2021 Rapid-Kapitän. Dann übersiedelte er zum 1. FC Köln, dort blieb er bis 2025. Nach dem Abstieg holte ihn Kroatiens Meister Dinamo Zagreb, bei dem er sich nicht zurechtfand. Im Winter kaufte ihn Schalke auf Wunsch des österreichischen Trainers Miron Muslic um 750.000 Euro, mit vier Toren, davon zwei beim vorentscheidenden Auswärtssieg gegen Paderborn (Bild) und drei Assists bei 15 Einsätzen hatte Ljubicic seinen Anteil am Aufstieg. Er trifft Donnerstag, an dem es kein Training gibt, in Santa Barbara ein.

Gruppengegner Argentinien gewann seine Generalprobe gegen Island 3:0 (1:0). Kapitän Lionel Messi wurde nach 70 Minuten eingewechselt, verwandelte kurz darauf einen Elfmeter zum 2:0. Es war sein 117. Treffer für Argentinien. Die Führung erzielte der 21 jährige Valentin Barco, eine Leihgabe von Chelsea bei Racing Straßburg, für den Endstand sorgte Thiago Almada von Atletico Madrid.

 

Foto: Schalke 04.

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