Fußball

Von Schuster bis Bacher: Fast 30 Millionen für drei österreichische Innenverteidiger

Mit österreichischen Innenverteidigern lassen sich Millionentransfers in europäische Topligen machen. Drei sind es bereits in dieser Transferzeit: Den Anfang machte Jannik Schuster. Der 20 jährige Tiroler war nach 50 Bundesligaspielen für Red Bull Salzburg und fünf in Österreichs U 21 Brentford gleich 19 Millionen Euro wert. Derzeit hat er Probleme mit dem Hüftbeuger. Fünf zahlte Brighton für Michael Svoboda. Um diese Summe konnte der 27 jährige aus seinem Vertrag mit Italiens Aufsteiger Venezia aussteigen. Letzte Woche war Svoboda in seiner Heimstadt Wien mit seinem neuen Klub Brighton im Trainingslager, nutzte den ÖFB-Campus. Stand jetzt gibt es kommende Saison in der Premier League mit Xaver Schlager (Nottingham), Kevin Danso (Tottenham), Schuster und Svoboda vier österreichische Legionäre.

Der „billigste“ der drei Innenverteidiger war der 25jährige Lienzer Felix Bacher (Bild), für den Olympique Lyon an den portugiesischen Klub Estoril 4,3 Millionen bezahlte. Trotzdem ein gutes Geschäft für die Portugiesen, da sie Bacher vor zwei Jahren ablösefrei bekamen. Bacher und Svoboda spielten in der Saison 2019/20 zusammen beim WSG Tirol. Bachers erster Versuch, sich als Legionär durchzusetzen, scheiterte bei Freiburg, in Portugal gelang es. Er kam auf 57 Ligspiele. Bei Lyon bekam er so wie Schuster bei Brentford einen Fünfjahresvertrag. Schuster, Svoboda und Bacher kosteten zusammen fast 30 Millionen, genau 29,3. Durchaus beachtlich. Lyon holte vor Bacher (Bild) von Salzburg Mittelfeldspieler Mads Bistrup (Ablöse 10,5 Millionen) und von Altach Linksverteidiger Mohammed Quedraogo um 2,2 Millionen.

Ein Highlight gab es für Heinz Lindner Samstag am Züricher Letzigrund: Mit 36 bestritt der ehemalige österreichische Teamkeeper zwei Jahre nach seinem 34. und bisher letzten Länderspiel (1:1 gegen die Schweiz in St. Gallen) sein 170. Spiel in der Schweizer Super League. Das endete mit einem 2:1 des FC Zürich gegen Servette Genf, dem ersten Sieg unter Österreichs Ex-Teamchef Marcel Koller als Trainer. Er holte Lindner im Sommer ursprünglich als routinierten Back-Up für Silas Huber, den Tormann der Schweizer U 21. Weil der verletzt ist, musste Lindner ran. Er spielte auch bei der 1:2-Startniederlage in St. Gallen. Der FC Zürich ist Lindners vierter Schweizer nach dem FC Basel, Sion und Young Boys Bern-

Foto: AFP/Riopa.

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