Fußball

Abseits, Rot, Sieg vergeben: Djuricin im Mittelpunkt! Bickel ein Thema bei Grasshoppers

Ausnahmsweise hieß der Österreicher, über den nach einem Spiel von Grasshoppers Zürich am meisten geredet wurde, nicht Heinz Lindner. Sondern Marco Djuricin, der Sohn des früheren Rapid-Trainers. Die Nummer neun (Bild oben rechts) stand bei drei Szenen während des 1:1 (0:1) im 274. Züricher Derby vor 12.700 Zuschauern gegen den FC Zürich im Mittelpunkt: Beim Ausgleich des Schlusslichts, bei einer ausschlussreifen Attacke mit der Hand und mit der vergebenen Siegeschance im Finish. Damit reichte es nur zum dritten Unentschieden hintereinander. Gewonnen haben die Hoppers zuletzt am 25.November.

Beim Ausgleich stand Djuricin im Abseits, griff ins Spiel ein, ohne den Ball zu berühren. Da er einen Verteidiger blockte. Nach der Pause schlug er bei einem Laufduell seinem Gegenspieler Hekuran Kryezin, einem Kosovo-Schweizer, mit der Hand ins Gesicht. Normal reif für eine rote Karte, aber Refeeree Pascal Erlachner griff nicht ein: „So etwas tut man nicht, auch nicht in einem Derby. Ich wollte ihn wegdrängen, da er mich zurückhielt. Dass ich ihm dabei ins Gesicht schlug, tut mir leid“, meint der Stürmer, als ihm nachher im Kabinengang des Letzigrunds die TV-Bilder der Szene gezeigt wurde. Dass es den Grasshoppers sehr gut getan hätte, wenn er die Siegeschance, bei der er an Zürichs Tormann Yanick Brecher scheiterte, genutzt hätte, wusste er auch: „Aber wir bleiben positiv, wir kämpfen weiter.“ Gegen den Abstieg.

Den Grasshoppers machte einen Punkt auf den Vorletzten Neuchatel Xamax, der daheim gegen  St.Gallen 0:1 verlor, gut, liegt vor den letzten neun Runden mit einem Spiel weniger noch fünf zurück. Anders als über die Relegation wird die Rettung wohl nicht mehr gelingen: „Es ist wieder mehr Feuer drinnen“, bilanzierte Lindner, „wir müssen jetzt in jedem Siel punkten, auch einmal den Bock umstoßen und endlich wieder gewinnen.“ Schon zu punkten wird nächsten Samstag schwierig: Das gastiert Grasshoppers im St.Jakob-Stadion beim FC Basel. Für Lindner und Djuricin ein Wiedersehen mit EX-Teamchef Marcel Koller und Thomas Janeschitz. Beide feierten ihr Teamdebüt in der Ära von Koller.

Ein Thema bei Grasshoppers mitten im Abstiegskampf: Rapids Sportchef Fredy Bickel. Kommt er zur nächsten Saison zurück nach Zürich, wo er beim FC Zürich von 2005 bis 2012 diese Funktion hat? Grasshoppers sucht dringend einen erfahrenen Sportchef. Bickel gehört auch zu den drei aussichtsreichsten Kandidaten für den Job des Managers beim Schweizer Nationalteam.

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