Fußball

Adeyemi reichten 19 Minuten zu Tor bei goldenem Debüt

Mit einem deutschen Teamstürmer wird Meister Red Bul Salzburg am kommenden Wochenende das Westderby bei WSG Tirol bestreiten. Das ist Karim Adeyemi seit Sonntag Abend. Beim 6:0 (4:0) von Deutschland gegen Armenien in Stuttgart wechselte Teamchef Hansi Flick den 19 jährigen Torjäger nach 71 Minuten ein. Für Bayern-Star Serge Gnabry, der mit einem Doppelpack in den ersten 15 Minuten die Weichen für eine deutsche Gala im ersten Heimspiel unter Flick gegen den bisherigen Tabellenführer in der Qualifikationsgruppe stellte. 19 Minuten später konnte man von einem goldenen Debüt sprechen. Denn so wie zuletzt in Salzburg traf Adeyemi, der mit der Rückennummer 13 des legendären deutschen Torjägers Gerd Müller spielte, auch im deutschen Teamdress. Nach einem Doppelpass mit dem 18 jährigen Leverkusen-Jungstar Florian Wirtz, bei dem Adeyemi seine Ferse im Spiel hatte. Am Ende traf er mit links genau ins Eck.

„Klasse anzusehen“, lobte Flick, „Karim nützt im Strafraum eiskalt seine Chancen. Wie in Salzburg. Das zählt zu seinen Stärken.“ Das feierte Adeyemi nach Schlusspfiff oben auf der Tribüne mit seinen Eltern (Bild oben) und mit seinem Mentor. Das ist der Präsident von Unterhaching, dem Klub, von dem er vor drei Jahren mit 16 für 3,35 Millionen Euro Ablöse nach Salzburg kam. Nämlich der ehemalige Bayern-Star Manfred Schwabl, für eine Saison auch Legionär beim FC Tirol.

Ein 19 jähriger sorgte auch für die Sensation des Sonntags, für das 1:0 (0:0) von Albanien in Elbesan gegen EM-Teilnehmer Ungarn mit dem Ex-Salzburger Dominik Szoboszlai, der kurz vor dem Tor Albaniens Ungarns Führungschance vergab.  Der Goldschütze kommt von Ralph Hasenhüttls FC Southampton. Armando Borja wurde nach 79 Minuten für Bekim Belaj (letzte Saison Legionär bei Sturm Graz) eingewechselt, traf acht Minuten später. Letzte Saison spielte Borja in Chelsea Unter 23 mit dem Neo-Rapidler Thierno Ballo. Damit sind Ungarns WM-Chancen wohl dahin.

Auch im zweien Spiel seit dem Triumph im EM-Finale gegen England in Wembley kam Italien zu keinem Sieg. Auf das 1:1 in Florenz gegen Bulgarien folgt Sonntag das 0:0 gegen die Schweiz in Basel. Weil Jorginho, wie beim EM-Finale in Wembley einen Elfer vergab,  diesmal am überragenden Schweizer Tormann Yann Sommer, Kapitän bei Borussia Mönchengladbach, scheiterte. Im Semifinale gegen Spanien hatte Jorginho  den entscheidenden Penalty verwandelt. Aber mit dem 0:0 ist der Europameister seit 36 Spielen ungeschlagen. Und das bedeutet Weltrekord.

Foto: DFB.

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