Fußball

Auch Stranzl und Fuchs so wie Alaba, Baumgartlinger und Sabitzer in der Jahrzehnt-Elf

Österreichische Teamspieler haben in der deutschen Bundesliga seit Jahrzehnten Spuren hinterlassen. So auch im letzten. Das fand auch den Niederschlag in der Jahrzehnte-Elf der 18 Klubs, die seit der Saison 2009/10 die meisten Punkte in der Bundesliga geholt haben. Aufgestellt vom Massenblatt „Bild“. Das sind drei ehemalige österreichische Teamspieler ebenso vertreten wie drei aktuelle.  Bei fünf Mannschaften: Bayern München, RB Leipzig, Borussia Mönchengladbach, Mainz und VfB Stuttgart. Der einzig aus dem Sextett, der nicht mehr aktiv ist, lebt inzwischen wieder im Burgenland, kümmert sich um die Jugend vn Güssing Martin Stranzl (Bild oben). 40 Jahre wird er am 16.Juni alt, 19 Jahre spielt er im Ausland. Bei 1860 München, VfB Stuttgart, Spartak Moskau und Mönchengladbach, wo der 56 fache Nationalspieler und EM-Teilnehmer 2008 nach der Saison 2015/16 seine Karriere beendete.

Stranzl kam als ehemaliger Abwehrchef und Kapitän in Gladbachs Jahrzehnte-Elf, in der auch der nunmehrig Barcelona-Tormann Marc Andre ter Stegen, der Schweizer Teamkapitän in Diensten von Arsenal, Granit Xhaka und der nunmehrige Dortmund-Topstar Marco Reus  stehen. Mit ter Stegen und Reus hatte Stranzl noch gespielt. Christian Fuchs schaffte es ebenso wie sein Nachfolger als Österreichs Teamkapitän Julian Baumgartlinger, in die Jahrzehnt-Elf von Mainz, Ex-Teamstürmer Martin Harnik beim VfB Stuttgart. Derzeit kämpft er mit dem Hamburger SV um den Aufftieg in die Bundesliga fiel aber ausgerechnet in seiner Heimatstadt in ein Formloch, erfüllte zuletzt nicht die hohen Erwartungen, die man an ihn als Führungsspieler setzte.

Außer Baumgartlinger schafften es noch zwei, die im Juni für Österreich bei der  Europameisterschaft sielen werden: Marcel Sabitzer bei RB Leipzig als einer von vier mit Salzburger Vergangenheit. Die anderen sind Tormann Peter Gulacsi, Abwehrchef Dayot Upamecano und der inzwischen an LIverpool verkaufte Naby Keita. Der wird als bester Speiler, der bisher den Leiozig-Dress trug, gefeiert. David Alaba schaffte es als linker Verteidiger bei Bayern, das bedeutet keine Überraschung. In einem Atemzug mit seinem Freund Franck Ribery, Arjen Robben, Weltmeister-Kapitän Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller und Robert Lewandowski genannt zu werden, das beweist die Qualität, für die der 27 jährige seit 2011 steht. Nicht nur als Linksverteidiger, sondern  auch im Abwehrzentrum. Darum ernannte ihn Trainer Hansi Flick zu seinem neuen Abwehrchef. Was auffällt: Einige  Spieler sind in der Jahrzehnt-Elf von verschiedenen Klubs nominiert.  Etwa Manuel Neuer im Tor bei  Bayern und Schalke, Torjäger Robert Lewandowski bei Bayern und Borussia Dortmund. Das wäre von den sechs Österreichern bei Baumgartlinger, Fuchs und Harnik möglich gewesen, das schafte aber keiner. In Leverkusens Mittelfeld muss Baumgartlinger auf seiner Sechser-Position dem jetzigen Sportchef Simon Rolfes und dem Chilenen Arturo Vidal (derzeit FC Barcelona) den Vortritt lassen, Harnik im Angriff von Werder Bremen seinem Freund Max Kruse, Oldie Claudio Pizarro und Serge Gnabry,  inzwischen Stütze von Bayern München. Schalkes Linksverteidiger ist der Bosnier Sead Kolosinac, jetzt bei Arsenal. Ob er wirklich besser als Fuchs ist, darüber läßt sich streiten.

Foto: Wikimedia Common/Grass is green.

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