Fußball

Die Klassestürmer von Bayern und Paris sind nicht mehr zu verteidigen

Alle sind heiß auf das zweite Duell zwischen Bayern München und Paris St. Germain, erhoffen ein ähnliches Offensiv-Spektakel wie vergangene Woche in München. Bayern muss nach dem 4:5 mit zwei Toren Unterschied gewinnen, um den Titelverteidiger zu eliminieren und am 30. Mai das Finale in der Budapester Puskas-Arena zu bestreiten. Aber Frankreichs Meister verlor in dieser Saison keines seiner sieben Auswärtsspiele mit zwei Toren Differenz, überhaupt nur eines (0:1 gegen Sporting Lissabon).  Gewann aber sieben – 2:1 im Nou Camp gegen den FC Barcelona, 7:2 in Leverkusen, in den Play-offs 3:2 gegen Monaco, im Achtelfinale 3:0 gegen Chelsea, im Viertelfinale 2:0 an der Anfield Road gegen den FC Liverpool. Auch ein 0:0 wie in Bilbao würde Paris genügen, um zum zweiten Male hintereinander ins Endspiel zu kommen.

Eines haben Bayern und Paris St. Germain gemeinsam: Ihre Stürmer entscheiden Spiele und holen auch Titel. Egal ob Michael Olise, Harry Kane (Bild) und Luis Diaz bei Bayern oder Desire Doue, Ousmane Dembélé und Khvicha Kvaratskhelia bei Paris, alle sind so gut, dass sie einfach nicht mehr zu verteidigen sind. Wird auch Mittwoch passieren, dass der Georgier bereits auf und davon ist, bevor der TV-Kommentator von Canal+ seinen Namen ausgesprochen hat. Alle sechs Stürmer sind nicht nur unglaublich schnell und dribbelstark, sondern auch effizient. Es wird wie in Paris ein Duell mit offenem Visier werden.

Die Unterschiede zur Erstauflage im Parc des Princes: Bayerns Trainer Vincent Kompany ist nicht gesperrt auf der Medientribüne, sondern in der Coaching Zone. Und Konrad Laimer dürfte in der Startelf schieden. Zum Vertragspoker um eine vorzeitige Verlängerung des bis 2027 laufenden Vertrags des Salzburgers meldete sich auch Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß zu Wort. Zwar mit viel Lob für Laimer, den er als Teamplayer und wegen seines enormen Einsatz sehr schätze, aber doch auch mit der Feststellung, dass er nicht die Wertigkeit eines Kane habe und auch kein Maradona sei. Das kann man auch von Dayot Upamecano und Alphonso Davies sagen, deren Forderungen erfüllt wurden. Schiedsrichter ist der 38 jährige Portugiese Joao Pinheiro, der in der Ligahase beim 2:1-Auswärtssieg Bayerns gegen PSV Eindhoven im Einsatz war.

Foto: UEFA.

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