Fußball

Eine Hoffnung weniger für Zukunft von Mattersburg

Über seinen Anwalt Norbert Wess meldete sich Mattersburgs Ex-Präsident Martin Pucher erstmals nach dem Auffliegen des Skandals um seine Kommerzialbank zu Wort. Mit der Erklärung, er wisse, das jedes Wort der Entschuldigung, des Bedauerns über das eigene Fehlverhalten, für die Betroffenen wie blanker Hohn klingen müsse. Sonntag redete auch Mattersburgs Vizepräsident Richard Woschitz über seinen  Anwalt Johannes Zink. Gab seinen sofortigen Rücktritt bekannt. Womit die größte Hoffnung starb, das es mit Mattersburg in der Bundesliga weiter gehen könnte. Man hätte das der Woschitz-Group, die aus sechs Unternehmen besteht, bei denen der erfolgreiche Geschäftsmann Woschitz, der für den Bau der Mattersburger Akademie zuständig war, Gesellschafter und Geschäftsführer ist, zugetraut.

Aber der 54 jährige, der aus Oberpullendorf stammt, erst fünf Monate das Amt des ersten Vizepräsidenten inne hatte, lehnt das dezidiert ab. Weil ihn, so Anwalt Zink, die Entwicklung der letzten Tage enttäuschte und überraschte, sein Vertrauen in Puchers Tätigkeit schwer erschüttert wurde. Entgegen Puchers Ankündigung sei es noch nicht zu einer ordnungsgemäßen Übergabe des Vereins gekommen, ihm wären vollständige Unterlagen und Informationen bisher vorenthalten worden. Offiziell sei er noch gar nicht von Puchers Rücktritt informiert worden. Letzteres klingt aber nicht sehr glaubhaft. Trotz Rücktritt will Woschitz nach Möglichkeit den Klub aber weiterhin unterstützen. Das wird nicht reichen, um in der Bundesliga spielen zu können.

Bis Freitag hat Mattersburg Zeit, der Bundesliga zu antworten, ob nach dem Ausfall des Hauptsponsors Commerzialbank das Budget für nächste Saison gesichert werden kann. Nach der Entwicklung am Sonntag scheint das mehr als fraglich zu sein. Die Gefahr, das im Pappelstadion nicht mehr Bundesliga gespielt werden kann, ist größer geworden.

 

 

Foto: SV Mattersburg.

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