Fußball

Endlich: Der erste Heimsieg für Christian Ilzer seit November

So viele Chancen wie Samstag beim 2:2 (0:0) im Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund darf Bayern München nicht vergeben, soll Mittwoch in Mailand gegen Inter der 1:2-Rückstand noch in den Aufstieg ins Semifinale der Champions League verwandelt werden. Auch Österreichs Teamspieler Konrad Laimer (Bild) ließ in der ersten Hälfte eine Möglichkeit aus, Bayern in Führung zu bringen. So führte Dortmund kurz nach der Pause entgegen dem Spielverlauf, Bayern antwortete durch Jokertore von Raphael Guerrero und Serge Gnabry, kassierte nach einem Eckball noch den Ausgleich. Thomas Müller gehörte diesmal zur Startelf und zu den Stützen. Aber auch er vergab einen Sitzer. Besser machte es Inter: Beim 3:1 (2:0)-Heimsieg gegen Nachzügler Cagliari war Österreichs Teamstürmer Marko Arnautovic in den 59 Minuten, in denen er spielte, sehr auffällig. Er kam für den Franzosen Marcus Thuram, der  geschont wurde, in die Startelf, erzielte das 1:0 und bereitete das 2:0 von Weltmeister Lautaro Martinez ideal vor.

In der Bundesliga hatte es für Bayern keine Folgen, dass zwei Punkte liegen blieben. Denn auch Meister Leverkusen gewann nicht, kam trotz Comeback von Florian Wirtz daheim gegen Union Berlin über ein 0:0 nicht hinaus. An der starken Defensivleistung der „Eisernen“ hatten die Ex-Rapidler Leopold Querfeld und Christopher Trimmel ihren Anteil. Bayern hat vor den letzten fünf Runden sechs Punkte Vorsprung auf Leverkusen. Noch spannender wurde der Kampf um Rang vier und die Champions League-Qualifikation: Den eroberte RB Leipzig mit Nicolas Seiwald und im Finish mit Christoph Baumgartner Freitag durch ein 3:2 (2:0) in Wolfsburg (mit Patrick Wimmer), da Mainz Samstag in Hoffenheim 0:2 (0:2) verlor. Teamverteidiger Philipp Mwene schied nach 40 Minuten verletzt aus, für den Ex-Wolfsberger Nikolas Veratschnig war es kein erfolgreiches Startelfdebüt bei Mainz. Im Rennen ist auch wieder Freiburg durch den 2:1 (1:1)-Last-Minute-Sieg bei Borussia Mönchengladbach. Phiipp Lienhart spielte durch, Junior Adamu bis zur 83. Minuten, dann ersetzte ihn Landmann Michael Gregoritsch. Freiburg liegt als Sechster drei Punkte hinter Leipzig, einen hinter Mainz, zwei vor Mönchengladbach und drei vor Dortmund.

Im Kampf gegen den Abstieg gelang David Nemeth mit Aufsteiger St.Pauli beim Letzten Holstein Kiel ein wichtiger Schritt zur Rettung. Das entscheidende 2:1 (1:1) fiel in der 92. Miute durch ein Eigentor. Hoffenheim bestätigte mit dem Heimsieg gegen Mainz, bei dem der am Sprunggelenk verletzte Alexander Prass erneut fehlte, den Aufwärtstrend.  „Ein extrem wichtiger Sieg, jetzt können wir negative Statistiken löschte“, war Christian Ilzer erleichtert. Denn es war erst der zweite Heimsieg unter dem Ex-Sturm-Trainer. Der erste gelang bei seinem Debüt im November, auf den zweiten musste er viereinhalb Monate warten. Dazwischen gab es fünf Unentchieden  und drei Niederlagen. Beide Tore fielen in den ersten 23 Minuten durch den kroatischen Teamstürmer Andrej Kramaric, die Vorarbeit leistete jeweils der 19 jährige  Bazoumana Toure, den Ex-Sportchef Andreas Schicker im Winter aus Schweden von Hammarby holte. Hoffenheim hat acht Punkte mehr als Hoffenheim (spielt Sonntag beim Dritten Eintracht Frankfurt) am Relegationsplatz, St. Pauli sieben.

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