Fußball

Fink steht nicht zur Diskussion, der 4. Februar wird auch für Rapid entscheidend

Ein Winterkönig müsste bei einer angeschlagenen Austria anders agieren. Das wusste  auch Franco Foda nach seinem letzten Match der Erfolgsära bei Sturm Graz, als er nochmals in die Fankurve ging. Nur zu gerne hätte er Sturm mit vier Punkten Vorsprung auf Red Bull Salzburg statt mit nur einem an Heiko Vogel übergeben. Daher war die nicht ganz unverdiente 0:1-Niederlage für ihn ärgerlich, für Austria die große Erleichterung, wie sein Kollege Thorsten Fink feststellte: „Das tat gut,  Jetzt brauch´ich auch eine Pause.“ Und er meint, jeder Trainer der Welt mache Fehler: „Die Kritiker motivieren mich noch mehr.“

Die Frage heißt: Was wird sich im neuen Jahr alles ändern? Gegen ein Salzburg-Solo in den 16 Runden des  Frühjahrs wie in den letzten Jahren spricht vorerst die Dreifachbelastung, die der Meister als einzige Mannscaft der Liga hat. Die sich auf Grund der Auslosung in der Europa League nicht auf die zwei Spiele gegen Real Sociedad San Sebastian Ende Februar beschränken muss, sondern weiter gehen könnte. Das würde die Spannung an der Tabellenspitze prolongieren. Normal ist Salzburg stabiler als Sturm  wie nur eine Niederlage unter Marco Rose beweist, hat den größeren und qualitativ besseren Kader. Rose zeigte sich schon im Sommer verwundert, dass fast alle Prognosen seine Mannschaft schon als neuen Meister sahen. Das hat sich im Dezember nicht geändert. Im Gegenteil.

Ganz entscheidend und richtungsweisend wird bereits in der ersten Runde 2018 am 4. Februar das Wiener Derby in Hütteldorf. Sowohl für Rapid als auch für Austria. Rapid braucht den Sieg, wenn man weiter hinauf will, was geeradezu grün-weiße Pflicht ist, sich nicht schon mit Platz drei zufrieden gibt. Die Austria darf nicht verlieren, wenn sich Finks Versprechen vom Sonntag, die Europa League Qualifikation zu schaffen, erfüllen soll. Der Trainer erwartet ein, zwei Verstärkungen, hat dafür auch schon Ideen. Sportchef Franz Wohlfahrt: „Wie immer werden wir alles machen, damit der  Trainer zufrieden ist.“ Für die Austria kann man nur hoffen, dass Fink bessere Ideen hat als die mit Heiko Westermann im Sommer. Wenig überraschend versicherte  Sonntag Austrias Präsident Wolfgang Katzian, dass die Personalie Fink nicht zur Diskussion steht, nie zur Diskussion stand.

Mit Wohlfahrt habe er. in Sachen Vertragsverlängerung zwei sehr gute Gespräche geführt. Also kann man erwarten, dass Katzian den violetten Gremien im Jänner vorschlagen wird, Wohlfahrts Ära zu verlängern. Ob im Jänner noch Raphael Holzhauser dabei sein wird? Seine Chancen auf einen Vertrag bei  AEK Athen stiegen am Sonntag. Denn Austrias Europa Lague-Bezwinger verlor zum Abschluss der Hinrunde der griechischen Superleague Platz eins an Serienmeister Olympiakos Piräus, ist hinter PAOK Saloniki Dritter. Überlegt ernsthaft, zum Aufrüsten im Winter Geld in die Hand zu nehmen,  Für Holzhauser.

Mit dem  Kampf gegen das Relegationsspiel um den Klassenerhalt wird Mattersburg nichts mehr zu tun haben. Der beschränkt sich auf ein Duell zwischen St. Pölten und Wolfsberg. Bei neun Punkten Rückstand auf die Kärntner hat das Schlusslicht auch nach dem 0:5-Debakel gegen Rapid die Hoffnung nicht aufgegeben, will mit zwei neuen Leihspielern, die im Herbst nach schweren Verletzungen nur in der Zuschauerrolle waren, mehr Qualität in die Mannschaft bringen. Das müsste mit Rapids Mittelfeldspieler Philipp Malicsek und David Atanga von Salzburg gelingen. Der Ghanese zeigte schon letzte Saison bei Mattersburg, dass er abstiegsgefährdeten Klubs helfen kann.

 

Foto: © FOTObyHOFER/CHRISTIAN HOFER.

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