Fußball

Im Austria-Duell ist ein Befreiungsschlag Pflicht!

Erstes Austria-Duell zwischen Wien und Klagenfurt in der Bundesliga! Die Wiener Violetten sind noch sieglos, der  Aufsteiger aus Kärntens Landeshauptstadt hat nach drei Runden drei  Punkte mehr, steht daher mit vier derzeit besser da. Bleibt das auch am Sonntag so? Austria Klagenfurt hat mit 59,1 Prozent sogar bisher die größte Schussgenauigkeit aller zwölf Klubs. Die Trainer Manfred Schmid und Peter Pacult bestritten in der Saison 1995/96 13 Spiele gemeinsam bei der Wiener Austria. Ihr Trainer hieß damals Horst Hrubesch. Als  „sehr unangenehm“ bezeichnet Schmidt Pacults Mannschaft, „wir dürfen uns nicht rauslocken lassen, weil sie sehr gut im Umschalten sind. Wir haben aber eine gute Idee“. Die muss anders aussehen als die defensive am letzten Sonntag in Salzburg, die zu einer erträglichen Niederlage führte. Sonntag ist aber der Befreiungsschlag Pflicht. Ohne ersten Sieg wird es schon nach vier Runden ziemlich ungemütlich. Was Schmid aus Loyalität nicht aussprach: Seine Kadersituaion ist nicht optimal. Von den vier Neuen sind nur Abwehrchef Lukas Mühl (Bild oben)und Manfred Fischer körperlich so fit, um in der Startelf zu stehen. Nicht aber die neuen Offensivhoffnungen Noah Ohio und Tristan Hammond. Da gibt´s Nachholbedarf, besonders bei Hammond. Beide bekommen Zusatzschichten im Training, dank denen Ohio in Salzburg sein Debüt als Joker geben konnte, dabei mit seiner Schnelligkeit auffiel. Ein Ohio-Kurzeinsatz gehört auch zu Schmids Idee gegen Austria Klagenfurt. Das einzige Erfolgserlebnis für Austria in letzter Zeit: Österreichs größte Kommunalmesse Astrad stieg als Sponsor ein. Für die öffentlichen Auftritte des Trainers. Mit Insignia hat das wenig zu tun.

Den ersten Sieg hat  Austrias Erzrivale Rapid letzten Sonntag daheim gegen Wolfsberg gelandet. Folgt Sonntag im Ländle gegen Altach der  zweite? Dort verlor Rapid zum letzten Mal im Dezember 2016, als der jetzige Altach-Trainer Damir Canadi diesen Job bei Grün-Weiß hatte. Darauf folgen fünf Unentschieden und ein Sieg. Von sechs Trainerduellen gegen Didi Kühbauer hat Canadi bisher drei gewonnen, diesmal hofft er, dass die vier englischen Wochen bei Rapid Spuren zeigen. Mit Manuel Thurnwald und Atdhe Nuhiu beginnen bei Altach zwei Ex-Rapidler. Kühbauer muss ohne  Filip Stokjovic, Dejan Petrovic und Robert Ljubicic (das letzte Spiel seiner langen Sperre) auskommen. Wann der Neue kommt, für welche Offensivposition er eingeplant ist und wie er heißt, bleibt das große Geheimnis von Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic. Die meisten Siege in der Bundesliga feierte Altach übrigens gegen die Wiener Klubs: 14 gegen Austria, elf gegen Rapid.

Der Sonntag-Schlager steigt allerdings in Pasching mit LASK gegen Sturm Graz. Der LASK ist noch ungeschlagen, blieb in den fünf der letzten sechs Duelle gegen die Grazer ohne Gegentor, gewann seine letzten vier Heimspiele gegen die „Blackies“.  Sturms Trainer Christian Ilzer spionierte Donnerstag  beim 6:1 der Linzer gegen Vojvodina vor Ort im Klagenfurter Wörtherseestadion: „Wir sind dem LASK gegenüber letzter Saison etwas näher gekommen“. Wie soll man das verstehen? Letzte Saison war Sturm Dritter, der LASK Vierter.

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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