Fußball

Kein Rapid-Dementi zu Kevin Wimmer: Der Abgang aus Karlsruhe ist fix

Samstag Abend stand hier erstmals zu lesen, dass Rapid die Absicht hat, Matteo Barac, dessen finanzielle Vorstellungen in Corona-Zeiten nicht realistisch sind, durch Kevin Wimmer zu ersetzen. Ein Dementi von Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic blieb aus, die  Bestätigung auch. Sicher aus dem Grund, weil Barac Samstag beim Kampf um Platz zwei gegen den LASK nach seiner Sperre zum letzten Mal für Rapid spielen soll. Aber die Bestätigung folgte indirekt Dienstag von dem Klub, bei dem Wimmer seit Jänner spielte: Karlsruhes Manager Olievr Kreuzer, früher bei Sturm Graz, bedauerte, dass sich Wimmer gegen eine Zukunft in Karlsruhe entschieden hat, obwohl ihn der Sechste der zweiten deutschen Liga weiter engagieren wollte. Karlsruhe bedankte sich bereits bei Wimmer.  Zuletzt bot er starke Leistungen, die offenbar auch Barisic nicht verborgen blieben. Und der tauscht damit einen Legionär gegen einen Österreicher. Auch kein Nachteil.

Wimmer lässt sich seit einiger Zeit von der US-Agentur Wasserman beraten, die prominenten Klienten in der Premier League wie John Stones und Aymeric Laporte von Englands Meister Manchester City, Joe Gomez von Liverpool oder  Leicester-Kapitän Jamie Vardy hat, auf die auch Admiras 20 jähriges Talent Emanuel Aiwu, Kapitän von Österreichs U 21, vertraut. Der bei Meister Red Bull Salzburg wieder wie schon vor zwei Jahren auf dem Radar stehen soll. Salzburgs Sportchef Christoph Freund meinte Montag Abend bei „Talk und Tore“ von Sky, der Meister werde nächste Saison wieder eine richtige Mannschaft haben, die Titel gewinnen möchte: „Da muss die Mischung passen. Wenn man einige Spieler hat, die schon einiges erreicht haben, die immer wieder weg wollen, aber nicht weg dürfen, dann geht der Hunger verloren“. Die Aussage  spricht für einen New Look in Salzburg. Innenverteidiger Andre Ramalho hat Kontakte zu PSV Eindhoven und damit zu Salzburgs ehemaligem Trainer Roger Schmidt. Aiwu wäre sicher hungrig.

Zurück zu Rapid und Wimmer: Grün-Weiß wird  der siebente Klub des 28 jährigen, gebürtigen Welsers, seit er 2012 den LASK verließ. In den neun Jahren war er beim 1. FC Köln, hatte dort unter Peter Stöger seine beste Zeit, dann folgten die Tottenham Hotspurs, wo er keinen Stammplatz erkämpfen konnte. Stoke verpflichtete ihn 2017 um 19,4 Millionen Euro Ablöse. Dort klappte aber wenig, Stoke stieg ab. Danach wurde er an Hannover 96 verliehen, wo er ebenfalls abstieg, nach Belgien zu Mouscron und im Jänner an Karlsruhe. Wenn er nochmals zur Köln-Form findet, wird er für Rapid ein großer Gewinn. Für Rapids Samstag-Gegner LASK gab es eine unangenehme Nachricht vom Lizenzausschuss der Bundesliga unter Thomas Hofer-Zeni: Wegen des Verdachts von Dritteigentum an Spielerrechten, die „News“ publizierte, leitete er ein Diszplinarverfahren gegen die Linzer ein. Zur Stellungnahme des LASK hat der Senat noch Nachfragen, zur vertiefenden Prüfung und Durchführung von Zeugeneinvernahmen gibt es das Verfahren. Bis 1. Juni kann der LASK Stellung beziehen, am Verfahren eine Woche danach teilnehmen.

 

 

Foto: Karlsruher SC.

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