Fußball

Laimer nach sechs Monaten endlich wieder am Rasen

Sein letztes Spiel bestritt Konrad Laimer am 18. August in Lissabon, als RB Leipzig im Semifinale der Champions League gegen Paris St. Germain 0:3 verlor. Seit damals streikte sozusagen das rechte Knie. Ein Knochenmarksödem, auch eine Operation half nicht. Nach fast sechs Monaten gab es diese Woche endlich einen kleinen Hoffnungsschimmer für den Mittelfeldmotor aus Salzburg: Mittwoch war er erstmals seit dem Match in Lissabon wieder am Rasen. Dick vermummt (Bild oben) zum Reha-Training. Ein Indiz, dass es aufwärts geht. Mehr nicht. Aber in seiner Situation ein kleiner Lichtblick, der Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann sehr freute. Sehr auch Österreichs Teamchef Franco Foda in Graz. Aber Prognosen, wann Laimer wieder spielen kann, wagt keiner. Schon gar nicht die mitunter ratlos wirkende sportmedizinische Abteilung in Leipzig.

Wie viel Qualität ohne ihn Leipzig und Österreichs Team fehlt, zeigen auch die am Mittwoch vom Internetportal Transfermarkt veröffentlichten neuen Marktwerte der Spieler. Unter den Österreichern in der deutschen Bundesliga liegt Laimer mit 26 Millionen Euro hinter David Alaba (55) und Marcel Sabitzer (42) auf Platz drei. Natürlich fiel Laimers Marktwert im Vergleich zum letzten Jahr etwas, aber das Minus von vier Millionen ist eindeutig der Zwangspause geschuldet. Der Marktwert von Sabitzer kletterte hingegen um 20 Prozent in die Höhe. Das sind sieben Millionen. Den höchsten in der Bundesliga hat Ex-Salzburg-Torjäger Erling Haaland (110) vor dem Engländer Jadon Sancho (100) und Bayerns Joshua Kimmich (90). Zwei Dortmund-Legionäre voran.

Es gibt noch nun weitere neun Österreicher mit zweistelligem Millionen-Marktwert. Der von Hoffenheims Christoph Baumgartner und Wolfsburgs Xaver Schlager stieg auf jeweils 22. Dann folgen Florian Grillitsch (Hoffenheim/20), Martin Hinteregger (Eintracht Frankfurt/18), Valentino Lazaro (Mönchengladbach/15), Stefan Lainer (Mönchengladbach/14,5), Philipp Lienhart (Freiburg/14), Stefan Posch (Hoffenheim/13) und Hannes Wolf (Mönchengladbach/10). Auch Lienhart gehört zu den Aufsteigern. Der Innenverteidiger ist bereits der zweitteuerste Spieler im Freiburger Kader. Nur der Franzose Baptiste Santamaria steht um eine Million höher im Kurs.

 

Foto: RB Leipzig.

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