Fußball

Lindner beim FC Basel auf der Überholspur

Mittwoch Abend Spitzenspiel in der Schweizer Super League: Der Zweite FC Basel empfängt im St. Jakob-Park Meister und Tabellenführer Young Boys Bern, könnte mit einem Sieg auf Platz eins springen. Young Boys hat mit einem Spiel weniger nur zwei Punkte Vorsprung. Die Schweizer Medien beschäftigt auch die Einserfrage  beim FC Basel: Bleibt die Nummer 13, Heinz Lindner, im Tor? Für den Linzer sprechen die letzten Wochen. Gegen ihn, dass sich Trainer Ciriaco Sforza als Nachfolger von Österreichs Ex-Teamchef Marcel Koller auf den 23 jährigen Dorde Nikolic schon vor Saisonbeginn als Nummer eins festlegte. Erst als ihn beim serbischen Team im November das Corona-Virus erwischte, kam Lindner zum Zug. Inzwischen sind es sechs Spiele, von denen Basel vier gewann.

Lindner kam als Nachfolger des Schweizer Teamkeeper Jonas Omlin, der zu Montpellier wechselte, nach Basel. Die Begrüßung von Sforza klang wenig verheißungsvoll:  „Er kann uns mit seiner Erfahrung auch als zweiter Tormann helfen, speziell in der Kabine!“ Bedeutete, dass sich Lindner hinten anstellen musste. Nach zwei Abstiegen hintereinander, die er mitmachen musste. Mit Grasshoppers Zürich und dem deutschen Zweitligisten Wehen Wiesbaden. An denen er schuldlos war. In der  Schweiz hat Lindner einen guten Namen, daher kam der Wechsel doch zustande. Am 21. November kam Lindner erstmals zum Einsatz. Bei Basels 1:2-Niederlage in Bern.

Sechs Spiele sind es inzwischen, von denen Basel vier gewann. Bedeutet, dass 12 der 19 Punkte mit Lindner gewonnen wurden. Und er einen Punktschnitt von 2,0 pro Spiel. Mit Nikolic holte Basel in fünf Runden nur sieben Punkte. Sein Punkteschnitt (1,40) liegt klar hinter dem von Lindner. Vor zwei Wochen meldete sich Nikolic zurück, aber Lindner spielte trotzdem weiter. Mittwoch wird man wissen, ob Sforza Basels Tormannhierarchie geändert hat. Das wär für den letzten Meistertormann der  Wiener Austria wichtig, denn er  macht sich noch Hoffnungen, nächstes Jahr mit Österreich zur Europameisterschaft zu fahren. Eine Chance, das zu schaffen und Wolfsburg-Reservist Pavao Pervan zu verdrängen, hat Lindner aber nur, wenn er bei Basel weiter spielt und nicht auf die Bank zurückmuss.

Foto: FC Basel.

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