Fußball

Lindner und der Wechsel nach Holland: SEG statt Hagmayr

In 21 Monaten bei Grasshoppers Zürich verschuldete Heinz Lindner nur ein Tor. Österreichs Teamkeeper spielt vielleicht die beste Saison seiner Karriere, ist die größte Hoffnung des Schweizer Rekordmeisters, den absoluten Gau, sprich Abstieg zu verhindern. Hinter den Kulissen dürfte Kapitän Lindner (Bild oben), der mit 28 ins beste Torhüteralter kommt, aber schon einen Wechsel vorbereiten, den Schritt in eine bessere Liga: Er wechselte den Berater. Verließ nach einigen Jahren den Linzer Max Hagmayr, vertraut jetzt der großen holländische Agentur SEG.

Die hat prominente Namen unter Vertrag: Von den Torhütern Hollands Nummer eins, Jasper Cilessen, der beim FC Barcelona die Nummer zwei ist, dann Leipzigs Rückhalt, den Ex-Salzburger Peter Gulacsi, Lyons Stürmerstar Memphis Depay, Inter Mailands Abwehrchef Stefan de Vrij, Marseilles Mittelfeldmotor Kevin Strootman, von Ajax Amsterdam Daley Blind und den Dänen Kasper Dolberg, Augsburgs isländischen Torjäger Alfred Finnbogason. Österreicher außer Lindner? Rapids Christoph Knasmüllner, schon seit dessen Admira-Zeiten. Als Österreich-Mitarbeiter wird Felix Ruttensteiner, der Sohn des Bruders von Israels Sportchef. Für SEG arbeitet auch Maikel Stevens, der Sohn des ehemaligen Schalke-und Salzburgs Trainers.

Lindner kann eigentlich nichts passieren: Sein Vertrag bei Grasshoppers läuft im Juni aus. Er kann ablösefrei wechseln. Wie 2015 von Austria zu Eintracht Frankfurt, wie zwei Jahe später von Frankfurt, wo er an Finnlands Teamkeeper Lukas Hradecky nicht vorbei gekommen war,  nach Zürich. Die Gründe für die Trennung von Hagmayr? Vielleicht hat Lindner registriert, dass sich Hagmayr vorrangig um Valentino Lazaro kümmert, ihn offenbar von Hertha BSC Berlin nach Italien transferieren will. Von Napoli ist die Rede, es soll bereits Gespräche zwischen Hagmayr und Trainer Carlo Ancelotti gegeben haben. Man kann Wetten darauf abschließen, dass Hagmayr Donnerstag bei Napolis Retourspiel gegen Red Bull Salzburg auf der Tribüne sitzen wird, um das Projekt voranzutreiben.

Lindner, dessen Marktwert laut transfermarkt auf den bisherigen Höchststand von 3,5 Mllionen Euro kletterte, hat nächste Woche die Möglichkeit, in seinem 25.Länderspiel Werbung in eigener Sache zu  betreiben. Im Vergleich mit Polens Nummer eins Wojciech Szczesny, dem Nachfolger von Gianluigi Buffon bei Juventus.

Foto: © Grasshopper Club Zürich Media(Keystone/Ennio Leanza).

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