Fußball

Max Wöber litt bei Barcelonas Gala nur auf der Tribüne

Es hätte für Max Wöber ein Highlight seiner jungen Karriere werden könnne, das Rückspiel mit dem Fc Sevilla in der Copa del Rey im Nou Camp gegen den FC Barcelona nach dem 2:0 im Hinspiel des Viertelfinales. Wer weiß, wozu es gut war, dass der Ex-Rapidler wenige Stunden vor Anpfiff in Barcelona den Fitnesstest nach muskulären Problemen im Oberschenkel nicht bestand. So litt er nur Höllenqualen auf der Tribüne statt am Rasen von der Gala des Titelverteidigers überrollt zu werden. Barcelona deklassierte mit voller Kapelle, bis auf Tormann Andre ter Stegen  in stärkster Besetzung, Sevilla mit 6:1 (2:0), Die Verlierer können nur noch versuchen, über die La Liga oder den Sieg in der Europa League ins internationale Geschäft zu kommen.

Im letzten Pokalfinale hatte Barcelona Sevilla am 21.April im Wanda Metropolitano von  Madrid 5:0 gedemütigt. Ähnlich lief es Mittwoch zwischen 21.30 und 23.20 Uhr. Eigentlich muss Wöber froh gewesen sen, dass ihm dies erspart blieb.Da nützte es nichts dass Trainer Pablo Marchin Barcelona bis ins letzte Detail analysiert hatte, sogar die Laufwege der Barcelona-Stars mit Skizzen in der Kabine aufgehängt hatte. Die Schlüsselszene der Partie konnte der Trainer nicht beeinflussen: Bei Barcelonas 1:0-Führung scheiterte Sevillas Argentinier Ever Banega an Barcelonas  Nummer zwei im Tor, Hollands Teamkeeper Jasper Cillessen. Kurz darauf sorgte Kroatiens Vizeweltmeister Ivan Rakitic gegen seinen Ex-Klub für das 2:0, jubelte nicht.  Immer wieder sah Sevillas Abwehr mit dem Spanier Sergi Gomez, dem Dänen Simon Kjaer, dem Portugiesen Carrico und dem Brasilianer Guilhermo Arana in dem Angriffswirbel der Katalanen, der Sevilla überrollte, total überfordert aus. Ein Doppelschlag durch Coutinhos Kopfball und Sergio Roberto nach Superassist von Lionel Messi sorgte in den Minuten 53 und 54 praktisch für das k.o  Nach 68 Minuten hoffte Sevilla nach dem Treffer von Linksverteidiger Arana. Ein zweites Tor in Nou Camp hätte den Aufstieg bedeutet. Als Sevilla in den letzten Minuten alles riskierte, schlugen Barcelonas Topstars noch zweimal zu: Luis Suarez aus einem Konter nach einem Sevilla-Eckball in Minute 89 und zum Abschluss Kapitän Messi (Bild) in Minute 92.

Wöber konnte nachher nur versuchen, in der Kabine die demoralisierten Mitspieler zu trösten und aufzurichten. Für Samstag, das Auswärtsspiel in der La Liga bei Celta da Vigo um wichtige Punkte. Bis dahin hofft er einsatzfähig zu sein.

Foto: SPORT BUSINESS MAGAZIN.

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