Fußball

Meine elf Weltmeisterschaften: Tirol in Südkorea! Osim dachte vor England-Argentinien an Pepi Schicklgruber

Von 1974 bis 2014 war ich an elf Weltmeisterschaften live vor Ort. Bei meiner achten ging es 2002 erstmals nach Asien. Bei keiner anderen sass ich so oft im Flugzeug wie beim Pendeln zwischen Südkorea und Japan, zwischen Seoul, Daegu, Gwangju, Ulsan, Jeonju, Seogwipo auf der Insel Jeju beziehungsweise Sapporo, Ibaraki, Saitama, Yokohama. Österreich Beitrag war diesmal kein Schieds-, sondern ein Linienrichter: Der Vorarlberger Egon Bereuter. Österreichs Team hatte unter Teamchef Otto Baric in der Qualifikation keine Chance, Spanien am WM-Ticket zu hindern. Trotz 1:1 in Wien. Aber im Mestalla-Stadion von Valencia fiel die klare Niederlage nur nicht so hoch aus wie zwei Jahre zuvor in der Qualifikation für die EM. „Nur“ 0:4 statt 0:9. Als Zweiter schaffte es Österreich ins Play-off gegen die Türkei, die eine Nummer zu groß war. In Wien 0:1, in Istanbul 0:5. Danach trat Baric zurück.

Beim  ersten WM-Spiel im 21. Jahrhundert zwischen Senegal und Titelverteidiger Frankreich in Seoul waren gefälschte und „doppelte“ Karten im Umlauf. Ungewohnt. Auch im Ehrengastbereich. Als ÖFB-Generalsekretär Alfred Luwig auf seinen Platz kam, war der schon besetzt. Es brauchte endlose Palaver, um alles zu klären. Die Fälschungen waren an Senegalesen verkauft worden. Als Entschädigung erlebte Ludwig am Abend im Seoul Hilton die Siegesfeiern des Aussenseiters über seinen 1:0-Sieg. Der historisch war: Noch nie schlug ein WM-Neuling den regierenden Weltmeister. Senegals langmähniger Teamchef Bruno Metsu kam aus Frankreich, dirigierte in Designeranzug und T-Shirt. Für Frankreich war es der Auftakt eines Desasters: Ohne Sieg und erzieltes Tor in der Vorrunde ausgeschieden. „Zizou“ Zidane, der Held von 1998, war nicht fit, spielte nur beim Abscheid, dem 0:2 gegen Dänemark.

Es gehörte zur Tradition, beim ersten Spiel des Österreich-Bezwingers dabei zu sein. Bei Spaniens 3:1 gegen Slowenien. Deren Kapitän kam vom Grazer AK. Ales Cseh behauptete: „Wir halten besser zusammen als die Österreicher.“ Nach dem Match verweigerte Ceh dem schwachen marokkanischen Referee, der Spanien half, das Shakehands, In Südkorea hörte ich erstmals von den FIFA-Pressechefs beim Bittgang um die begehrten Karten für die „Mixed Zone“ nach dem Match zwecks Interviews die Antwort: „Österreich? Kein Teilnehmer, keine Chance.“ Und als Zusatz: „Beschweren Sie sich nicht bei mir, sondern bei euren Spielern.“ Erstmals gab´s bei WM-Spielen ein strenges Rauchverbot. Zur Pause und nach dem Schlusspfiff sammelten sich in den Raucherecken der Stadien stets Menschenmassen.

Auch den zweiten Österreich-Bezwinger sah ich live. Die Türkei hatte eine Überraschung gegen Brasilien angekündigt, scheiterte beim 1:2 in Ulsan am südkoreanischen Referee Kim Young Koo: „Komische Umstände haben uns einen Punkt gekostet“ klagte Teamchef Senol Günes. Mit dem Marc Janko zehn Jahre später als seinem Trainer  bei Trabzonspor keine guten Erfahrungen machte. Den ersten Chinesen-Tag bei der WM ließ ich mir nicht entgehen. 30.000 Fans kamen aus dem Reich der Mitte zur WM-Premiere  gegen Costa Rica nach Gwangju. Bei Costa Rica gab´s einen Österreich-Bezug in Person von Hernan Medford, zehn Jahre zuvor Legionär bei Rapid, inzwischen 34. Dass sein damaliger Trainer Hans Krankl inzwischen Österreichs neuer Teamchef wurde, erfuhr er von mir in Gwangju. Er ließ ihn artig grüßen und viel Glück wünschen. Medford konnte es noch immer: Als  er eingewechselt wurde, ging ein Ruck durch das Team, fielen die zwei Tore zum 2:0 in vier Minuten. Das Hotel in Gwangju bestellte ich zuvor im Pressezentrum in Seoul. Landete im „Motel Cinderella“, das vor und nach der WM offenbar vorwiegend stundenweise anderen Zwecken diente. Der Portier schwor mich ein, ja nicht mit Schuhen das Zimmer zu betreten.

Die Rückkehr nach Seoul erwies sich nach der Landung am Flughafen Gimpo als Hindernislauf: Die Taxifahrer sahen lieber die TV-Übertragung von Südkoreas erstem Spiel in Busan  im TV. Der Lenker eines „Luxus-Taxis“ schaute mindestens so oft auf einen Mini-Fernseher im Wagen wie auf die leeren Straßen. Einen Kilometer vor dem Hotel im Zentrum gab´s bein Weiterkommen mehr. Polizeiabsperrungen wegen der 100.000 Fans, die rundum die City Hall sitzenden Südkoreas 2:0 gegen Polen auf Großleinwänden verfolgten. Der Taxifahrer schnappte mein Gepäck. Ein Fußmarsch durch die Menge ins Koreana-Hotel folgte. Teilweise über dunkle Seitengassen, eine halbe Stunde lang. Als er sah, dass vor dem Hotel auf der Straße Autos fuhren, es also auch mit dem Taxi zu erreichen gewesen wäre, brach der 50jährige in einen hemmungslosen Weinkrampf aus, genierte sich für den Fehler. Ein Taxler in Wien, der weint? Undenkbar.

Undenkbar war es auch, dass Portugal mit den Topstars Luis Figo und Rui Costa gegen die USA in Suwon verliert. Passierte aber – 2:3. Als um 18 Uhr angepfiffen wurde, war es an der Ostküste der USA vier Uhr morgens am nächsten Tag. Ein historischer. Am nächsten Tag hinüber nach Japan, ins Sapporo-Dome. Wieder einmal Argentinien-England. Wie 1986 in Mexiko, 1998 in Marseille. Diesmal mit einem Sieg für England. Ausgerechnet  David Beckham, vier Jahre zuvor mit seiner roten Karte für das WM-K.o. der Engländer gegen die Gauchos mitveranwortlich, sorgte für das 1:0. Beim Hallenspiel in Sapporo als Beobachter der technischen Kommission der FIFA auf der Tribüne: Ivica Osim, der Trainerguru von Sturm Graz. Im offiziellen grauen FIFA-Designeranzug. Er setzte sich immer in eine der hinteren Reihen auf die Pressetribüne. Und sagte mir knapp vor dem Anpfiff lächelnd: „Schön, dass Pepi wieder in der Bundesliga spielt.“ Der Pepi war sein ehemaliger Torhüter Pepi Schicklgruber, der mit Pasching aufstieg.

Am nächsten Tag sah ich im Kashima-Stadion von Ibaraki wie Kroatien mit dem nunmehrigen Bayern-Trainer Niko Kovac Italien nach einem 0:1 2:1 besiegte. Italiens Teamchef tobte Giovanni Trapattoni tobte über den Referee, viel lauter als sechs Jahre später als Trainer von Red Bull Salzburg über das 0:7 gegen Rapid. Ich traf in Ibaraki zwei Ex-Rapidler: Kroatiens Verbandschef Vlatko Markovic, der dem anderen, Zlatko „Zizo“ Kranjcar, großen Anteil am Triumph gab. Kranjcar war damals Trainer des Sensationsmeisters NK Zagreb, beobachtete für Teamchef Mirko Jozic Italiens Testspiele und den WM-Auftaktsieg gegen Ecuador, sein Schützling Ivica Olic erzielte den Ausgleich.

Am nächsten Tag 40 Grad im Schatten beim Anpfiff in Daegu zwischen USA und Südkorea. Koreas Teamchef aus Holland,  Guus Hiddink, hatte protestiert, weil das Schiedsrichterteam und die Amerikaner unter einem Hoteldach wohnen sollten. Also mussten die Unparteiischen, darunter Österreichs Linienrichter Bereuter, die bereits bezogenen Zimmer wieder räumen. Seoul war im Ausnahmezustand. Die U-Bahn-Station City Hall wegen zu großen Andrangs geschlossen, hunderttausend in den Straßen vor riesigen Vidiwalls. In Teamtrikots, mit Teamschal oder Fahne. Und immer lautere „Deha Mingo“-Sprechchöre.  Für Südkorea war es die Olympiarevanche für die Disqualifikation des Eisschnelläufers Kim Dong-Sung in Salt Lake City, wodurch der Amerikaner Ohno Gold im Short-Track gewann. Koreas Ausgleichsschütze zum 1:1, Ahn Jug Hwan, jubelte mit den Bewegungen eines Eisschnelläufers. Im Hauptpressezentrum der WM stand bei allen Schaltern zwischen 15 und 18 Uhr das Zeichen „closed“.

Vier Tage später Südkorea im totalen Freudentaumel: 52.000 Zuschauer in Incheon verwandelten das Stadion in ein „Meer in Rot“, das 1:0 gegen Portugal bedeuteten den Gruppensieg. Eien Belohnung für die Auffsteiger: Die Befreiung vom Wehrdienst, der 22 Monate dauert. In Seoul war die U-Bahn lahm gelegt, im Zentrum gab es bis zwei Uhr früh kein Weiterkommen. Dazu feierten Türken den Aufstieg ihres Teams ins Achtelfinale unter anderem im Grand Hilton-Hotel, wo die WM-Referee logierten. In der Lobby erblickten sie den koreanischen Referee, der ihnen mit einem falschen Elfer die Niederlage gegen Brasilien angetan hatte. Young-Joo Kim konnte gerade noch in den Aufzug flüchten. Und dann folgte der Kaisertag in Seoul. Entgegen seinen Pariser Ankündigungen tauchte Franz Beckenbauer in Seoul auf. Es ging um die WM 2006, die er nach Deutschland geholt hatte. Er versprach: „2006 wird vieles anders, vor allem billiger.“

Bei Deutschlands 1:0 gegen Paraguay im Achtelfinale ein Wiedersehen mit Ex-Rapid-Torjäger Carsten Jancker. Damals noch bei Bayern München unter Vertrag. Auf der Tribüne auch seine Frau Natascha, Ex-Sekretärin bei Rapid. Einen Tag später Audienz in Suwon zur Pause bei Hiddink, der bei Spanien-Irland den möglichen Viertelfinalgegner beobachtete. Da erzählte er mir, dass er nach der WM 1998 mit Holland, vor dem Wechsel nach Seoul auch Kontakte nach Wien zu Ludwig hatte. Den kannte er aus einer seiner bittersten Stunden, dem 0:7 mit Valencia im UEFA-Cup bei Karlsruhe. Ludwig war UEFA-Delegierter. Seine Anfrage war Hiddink keine wirkliche Überlegung wert: „Südkoreas Angebot war zu gut.“ Spanien zitterte sich dank der ersten Heldentaten des „heiligen Iker“, sprich Tormann Casillas, via Elferschießen ins Viertelfinale. Südkorea eliminierte zwei Tage später Italien. Bis zur 87. Minute führte die Squadra Azzura in Daejeon, dann Ausgleich. Und in der Verlängerung gelang Hwang Ahn, der vor der Pause einen Elfmeter vergab, das Golden Goal. Er stand bei Perugia unter Vertrag, wurde einen Tag nach dem Match dort prompt gefeuert. Trapattoni fühlte sich durch umstrittene Pfiffe von Referee Byron Moreno aus Ecuador betrogen, kratzte in der Mixed-Zone sine letzte Deutschkenntnisse aus der Bayern-Zeit zusammen: „Schiri und Schiri di linea un desastro.“ Er hatte schon während der Verlängerung mehrmals empört mit den Fäusten auf die Plexisglaswand hinter der Bank des vierten Referees  getrommelt. Sieger Hiddink sagte nur: „Jetzt geht die Post ab.“ 3,5 Millionen Menschen sahen in Südkorea auf 310 Straßen, Plätzen und in Parks den Triumph.

Ich traf zuvor, zwischen USA-Mexiko und Südkorea-Italien, zwischen Jeunju und Daejeon auf ein Stück Österreich mitten in Korea, ein Stück Tirol. Im Muju-Resort am Fuße der Deogyu-Berge stand eine riesige Werbetafel für Tirol. mit Stefan Eberharter und dem Slogan „auf Wiedersehen bei Olympia 2010 in Tirol“, mitten in einer Apartmentsiedlung das „sieben Jahre zuvor vom Architekten Karl Landauer errichtete Hotel Tirol. Mit Personal in Dirndl und Tracht, alpiner Architektur, alles holzgetäfelt. Offener Kamin, Jaga-Stuben, Arlberg-Stüberl, Tiroler Bar, Seminarräume namen Ambras, Schönbrunn, Hofburg und Belvedere. An der Wand des Restaurants auf Deutsch der Leitspruch „Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, bleibt ein Narr sein Leben lang“. Dazu endlich auf der Speise-Karte nicht Shabu-Shabu (Geschnetzeltes auf Koreanisch), sondern Gulaschsuppe und „Vienna Schnitzel“. Wäre gerne länger als eine Nacht dort geblieben.

Das Erlebnis im Viertelfinale: Die Superpartie von  Oliver Kahn im deutschen Tor zum 1:0 gegen die USA in Ulsan. Der „Titan“ hielt überirdisch, sicherte Deutschland das beste Abschneiden seit dem Titelgewinn zwölf Jahre zuvor. 24 Stunden später die nächste Schiedsrichterhilfe für die Fortsetzung des südkoreanischen Wunders: Fade 120 Minuten, in denen der ägyptische Referee Gamal Ghandour ein korrektes Tor der Spanier annullierte, dann ging das erste WM-Penaltyschießen Südkoreas mit 5:3 an die Asiaten. Frustrierter Kapitän der Spanier war Fernando Hierro, seit Mittwoch ihr Not-Teamchef für die WM 2018. Mit Südkoreas Aufstieg noch eine Woche lang Wahnsinn im Land. Bis zum  Semifinale gegen Deutschland in Seoul, von den Österreich.Bezwingern nur noch die Türkei dabei.

Eine der frequentiertetsen U-Bahn-Stationen in Seoul hieß vor dem Semifinale Yeoksam. Dort stiegen alle aus, die zum Hotel Renaissance wollten, wo die südkoreanischen Helden abgestiegen waren. Besucher mussten durch eine Sicherheitsschleusse. Quer durch die Lobby hing ein Riesentransparent „Go Korea Go! Guus, we love you and your team.“ Via Hiddinks Koordinator, dem früheren TV-Kommentator Jan Roelfs, ein Zweimeterriese, bekam ich für 19 Uhr den Termin für ein Extragespräch mi Renaissance. Aber auch Holländer, Deutsche, Italiener, Spanier und Mexikaner waren um diese Zeit da. Hiddink kam mit Roelfs 65 Minuten später, fuhr in ssein Zimmer. Roelfs vertröstete: „Guus muss eine Stunde Squash spielen, er braucht das. Seid um 22 Uhr zurück.“ Zehn Minuten päter kam Hiddink mti Roelfs, die Noblesse-Bar wurde geräumt, vier Sicherheitsbeachte wachten. Erst kamen die holländischen Jorunalisten, ab 23.15 Uhr die deutschsprachigen. Hiddink redete mit uns bei Cappucino bis halb eins in der Früh, schüttelte zum Abschied jeden die Hand, sagte mir: „Nach Portugal, Spanien und Italien kann ich jetzt schwer auf Urlaub, vielleicht komme ich nach Österreich.“

Das hatte auch der deutsche Teamchef Rudi Völler vor, wie er nach dem 1:0 über Südkorea im Semifinale verriet: „Ich bin schon reif für ein paar Tage bei meinem Freund, dem Kirchenwirt in Leogang“. Er verlor seinen nach Kahn besten und wichtigsten Spieler: Kapitän Michael Ballack, Siegestorschütze gegen die USA und Südkorea, bekam vom Schweizer Referee Urs Maier für ein taktisches Foul Gelb, war damit für das Finale gesperrt. Am Tag danach prolongierte Brasiliens Ronaldo (Bild unten) seine WM-Erfolgsbilanz; Sechstes WM-Tor zum 1:0 gegen die Türkei in Saitama. Mit einem ordinären Spitz, den der FIFA-Computer auf englisch als „Toe-poke“ bezeichnete. Damit erstmals der Klassiker Deutschland-Brasilien als WM-Finale. Die Deutschen wurden lockerer. Kahn stellte lachend fest, dass es keinem Gegner  bei dieser WM geglückt sei, ihm so wie Österreich davor beim 2:6 in Leverkusen durch Rene Aufhauser und Roman Wallner zwei Tore zu schießen. Da fühlte ich mich schon ein bisserl verarscht. Nutzte die freien Tage zwischen Semifinale und Endspiel in Yokohoma zur Fahrt nach Nagoya. Dauerte mit dem Hikari-Express 95 Minuten. Dann ins Toyota-Sports-Center, wo schon Ivo Vastic, der von Graz nach Japan zu Grampus Eight Nagoya gewechselt war, wartete. Und stolz seinen japanischen Führerschein zeigte. Prüfung musste er trotz Linksverkehr keine machen. Zunächst stand „Australia“ im Führerschein, der Vastic-Protest hatte Erfolg.

Vor dem Finale in Yokohoma kam bei Deutschland wieder Leogang ins Gespräch.  Völlers Freund, Kirchenwirt Hannes Unterrainer, hatte über Völlers Vermittlung  dem deutschen Physiotherapeuten Klaus Eder ein selbst ausgelassenes Murmeltierfett, das sonst Jäger verwenden, via Luftpost geschickt. Damit wurden die geprellten Rippen von Torjäger Miroslav Klose eingerieben, damit dessen Ladehemmung seit den Gruppenspielen behoben wird.  Half nicht, Im Finale traf nur zweimal Ronaldo. Zum 1:0 nach dem erste schweren WM-Patzer des deutschen „Titans“ Kahn, vor Anpfiff als bester Torhüter geehrt. Die „Penta“, der fünfte Titel für Brasilien war nach dem 2:0 perfekt. Bis heute der letzte. Bei der Siegerehrung umarmte der berühmte Pele jeden seiner Nachfolger, WM-Torschützenkönig Ronaldo besonders lange.

 

Foto: © FIFA (Getty Images).

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