Fußball

Mit Austrias Schlagzeilen hält Rapid derzeit nicht mit

Vor zwei Jahren sorgte Rapid knapp vor der Eröffnung des neuen Allianz-Stadions mit der überraschenden Entlassung des erfolgreichen Trainers Zoran Barisic nach Platz zwei und Gruppensieg in der Europa League für einen Urknall in Grün-Weiß. Danach fand Rapid nie mehr richtig in die Erfolgsspur. Jetzt gab´s beim Lokalrivalen Austria einen Montag und einen Tag vor der Eröffnung der neuen Generali-Arena  mit dem Ende von Sportchef Franz Wohlfahrt den violetten Urknall. Auch zu dem Zeitpunkt überraschend. Der Unterschied: Das passierte nach einer ganz schwachen Saison mit Platz sieben, für die man offenbar einen Buhmann brauchte und präsentierte. Austria geht mit einer total umgebauten, neuen Mannschaft in das neue Stadion, bei Rapid wurde 2016 aufgerüstet, ohne das sich das nachhaltig und positiv bemerkbar gemacht hätte. Im Gegenteil.

Wird interessant,ob sich das neue Stadion für Austria sportlich positiver bemerkbar macht als für Rapid. Obwohl es eigentlich für Violett nur besser werden kann. Die mediale Offensive ging am Tag nach Wohlfahrts Ende weiter: Mit der Präsentation des ausgebildeteen Sportwissenschaftlers Maximilan Senft als Videoanalyst. Er soll sich beim Floridsdorfer AC für diesen Job qualifiziert haben, wie auch der neue technische Direktor Ralf Muhr versicherte. Und von den Fans gab´s einStadion, mit der Installierung von Photovoltaikanlagen auf den Stadiondächern: Binnen 48 Stunden kamen 60.000 Euro in die Kassen. Das angepeilte Crowd Funding-Ziel sind 100.000!

Mit den Schlagzeilen aus dem Lager des Erzrivalen kommt Rapid derzeit nicht mit. Ob gewollt oder ungewollt, bleibt dahingestellt. Seit Sportchef Fredy Bickel vergangene Woche den ablösefreien Manuel Martic (Bild oben) von Schlusslicht St. Pölten als vierten Neuen zur Auffüllung des Kaders präsentierte, kam nichts mehr. Es gibt nur stets Wasserstandsmeldungen, wen man  unter Umständen gerne hätte, abe vorerst nicht bekommt. Weil man den in Russland bei Krasnodar erfolglosen rumänischen OffensivspielerAndrij Ivan nur ausleihen möchte, andere wiederum zu teuer sind wie nach Konstanin Krschbaumer und Nikola Dovedan auch der Ex-Admiraner Christoph Knasmüllner,  für den Barnsley nach dem Abstieg in die dritte Liga Geld sehen möchte. Barnsley zahlte an Admria im Jänner eine habe Million Euro, dazu die Gehaltkosten bis Juni. Da kommt schon etwas zusammen. Zu viel für Rapid.

Was natürlich wieder Spekulationen über einen finanziellen Engpass in Grün-Weiß nährt. Mit einem Teil der Ablöse, die er 1.FC Köln für Louis Schaub bezahlte, wurde de serbische Teamstürmer Andrija Pavlovic vom FC Kopenhagen geholt. Das kostete 1,2 Millionen Euro. Der Rest vom Schaub-Geld ist vielleicht anderweitig verplant. Eine Ablöse kostete zuvor weder der von Sturm Graz gekommene Verteidiger Marvin Potzmann noch Martic. Woran liegt´s also? Vielleicht an der Verletzung von Giorgi Kviliataia. Rapid-Insider behaupten, dass mit einer Millionenablöse für den Teamstürmer aus Georgien spekuliert wurde. Die es infolge  des Knöchelbruchs von Kvilitaia heuer nicht geben wird. Wenn´s stimmt, wird´s bis Ende August aus Hütteldorf keine großen Transferschlagzeilen folgen. Und wenn es irgendwie noch mit Knasmüllner und Barnsley klappen sollte, müsste Rapid eigentlich dazu Admiras Trainer  Ernst Baumeister holen. Denn nur bei ihm hatte bisher die „Diva“ Knasmüllner auch funktioniert.

Meister Red Bull Salzburg? Da soll der Verkauf von Valon Berisha an Sampdoria Genua um acht Millionen Euro bevorstehen. Für den ist man durch dien Zuzug  von Zlatko Junuzovic gewappnet. Anders würde es aussehen, sollte es mit Stefan Lainers Wechsel zu Napoli und Ex-Bayern-Trainer Carlo Ancelotti konkret werden. Dann besteht Handlungsbedarf. Cupsieger und Vizemeister Sturm Graz wartete gespannt auf das Urteil de Senats zwei der Liga, der sich Mittwoch mit der Klage von Admiras Stürmer Lukas Grozurek auf Freigabe beschäftigte.

Foto: © SK Rapid Wien Media .

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