Fußball

Mit Ilzer als Trainer erzielte Hoffenheim noch kein Tor gegen Bayern

Drei Siege in drei Runden, eine Tordifferenz von plus zwölf dank der Schützenfeste gegen RB Leipzig (6:0) und  den Hamburger SV (5:0) eine Tordifferenz von plus zwölf – bisher war die Bundesliga für Meister Bayern München kein Gradmesser, keine wirkliche Herausforderung.  Die gab es Mittwoch, aber auch mit dem 3:1 gegen Klubweltmeister Chelsea bewiesen die Bayern zum Start der Champions League ihre Klasse. Die nächste Pflichtübung in der Bundesliga heißt Hoffenheim. Für Christian Ilzer, den einzigen österreichischen Trainer in der Bundesliga, und Sportchef Andreas Schicker, waren ihre bisherigen Begegnungen mit Bayern ein Horror: im Jänner 0:5 in München, in der letzten Runde daheim 0:4. Ilzer wartet noch auf „sein“ erstes Tor gegen Bayern, ebenso Schicker.

Diese Saison löuft es für Hoffenheim bisher besser als in der letzten, ind er mit Mühe der Abstueg verhidnern werden konnte: Zwei Auswärtssiege gegen Leverkusen und Union Berlin, daheim 1:3 gegen Eintracht Frankfurt, in dem Hoffenheim zwar mithielt, aber nicht effizient genug war. Wäre eine Überraschung, sollte der erste Heimpunkt ausgerechnet gegen Bayern gelingen. Ilzer nannte den Schlager gegen Bayern eine „ultimative Herausforderung“, wollte vom Spruch, dass man nichts zu verlieren hat, nichts hören: „Beim Anpfiff steht es 0:0, also geht es um einen Punkt. Hoffentlich um zwei mehr. Eine Überraschung ist ein attraktives Ziel!“ Viel verlangt von der neuformierten Mannschaft. Hoffenheims Tormann Oliver Baumann, derzeit im deutschen Team die Nummer eins, kassierte gegen Bayern in 30 Spielen 77 Gegentore , das ist historischer Bundesligarekord. „Es wäre schon, könnten wir die Fortschritte auch gegen Bayern bewiesen“, meinte Schicker, wusste aber auch: „Gut verteidigen allein wird zu wenig sein, wir müssen auch mit dem Ball Lösungen haben, es muss alles zusammenpassen!“

Bei Bayern muss Konrad Laimer durch die Knieverletzung des Kroaten Josip Stanisic wie gegen Chelsea in der zweiten Hälfte wieder linker Verteidiger spielen: „inks oder rechts, das untrcheidet sich nicht so viel“, meinte der Salzubrger, der aktuell in Hochform spielt, Freitag auch von Traienr Vincent Kompany gelobt wurde, zur ungewohnten Position.  Österreicher-Duelle gibt es Samstag bei Werder Bremen – Freiburg zwischen Romano Schmid, Marco Friedl und Marco Grüll gegen Philipp Lienhart, bei RB Leipzig gegen 1. FC Köln zwischen Nicolas Seiwald und Christoph Baumgartner sowie Florian Kainz, wenn er beim ungeschlagenen Aufsteiger als Joker kommen wird. Köln ist der bisherige Lieblingsgegner für Baumgartner: Gegen keine andere Bundesligamannschaft gelangen ihm bisher fünf Tore und zwei Assists.

Foto: DPA.

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