Fußball

Mit seinem 33. Titel gewann David Alaba bei Real Madrid alle möglichen Bewerbe

Samstag, zwei Minuten vor Mitternacht, konnte sich Österreichs Teamkapitän David Alaba über den 33. Titel in seiner Superkarriere erfreuen. Da ertönte nämlich vor 60.000 Zuschauern im Olympiastadion von Sevilla der Schlusspfiff im Finale um die spanische Copa del Rey, zum 2:1 (1:0) gegen Osasuna, den krassen Außenseiter aus dem Baskenland. Den einzigen Titel, den Alaba bis dahin mit Real Madrid seit August 2021 noch nicht gewonnen hatte. Es war Sonntag, zehn Minuten nach Mitternacht, als Kapitän Karim Benzema oben in der königlichen Loge den Pokal von König Felipe VI., einem bekennenden Fan von Real, der von der Krönung von King Charles in London nach Sevilla zum Pokalendspiel geflogen war, bekam und ihn dann hinunter zur Mannschaft trug. Den Pokal anzufassen, zählt vor Alaba inzwischen schon zur Routine. Erstmals war ihm dies 2010 vergönnt. Es war der 20. Triumph von Real Madrid in diesem Bewerb, der erst seit neun Jahren. Auch damals war Carlo Ancelotti Trainer.

Drei Trainings von Alaba mit der Mannschaft reichten ihm, um den 30 jährigen nach dreiwöchiger Verletzungspause gleich in die Startelf zu stellen. Er war von der ersten Minute an der Chef in der Abwehr, ein ruhender Pol. Der mit einem Freistoß an die Latte nach 31 Minuten fast für die 2:0-Führung gesorgt hätte. Vater des Real-Siegs war der Brasilianer Rodrygo. Der nach Vorarbeit seines Landsmanns Vinicus junior sowohl die schnelle Führung nach zwei Minuten als auch den Siegestreffer nach 70 Minuten erzielte. Eine Minute zuvor bekam Alaba eine neue Position: Linksverteidiger statt des Franzosen Eduardo Camavinga. Alabas Aufgaben im Zentrum übernahm der Deutsche Antonio Rüdiger. Luka Modric wurde von Ancelotti anders als Alaba für das Semifinale der Champions League gegen Manchester City am Dienstag im Bernabeu-Stadion geschont, spielte erst in den letzten 13 Minuten statt Toni Kroos.

Auch für ihn war es der erste Pokalsieg mit Real Madrid. Allerdings spielt der deutsche Weltmeister bereits seit 2014 beim weißen Ballett. Alaba gewann seit 2021 alle bisher möglichen Bewerbe: Spanischer Meistertitel, Supercup, Copa del Rey und Champions League. Manchester City gewann Samstag in der Premier League gegen Leeds sicher 2:1 (2:0). Beide Tore erzielte der deutsche Kapitän Ilkay Gündogan. Die Chance zum Hattrick vergab er, als er mit einem Elfmeter, bei dem ihm Erling Haaland den Vortritt ließ, die Stange traf. Den Nachschuss verhinderte der Leeds-Innenverteidiger aus Wien, Max Wöber, der durchspielte.

Ein erfolgreicher Samstag war es auch für Kevin Danso in Frankreichs League 1 mit Lens. Das Duell gegen Olympique Marseille um Platz zwei endete mit einem 2:1 (1:0)-Heimsieg, bei dem Danso mit einem Rückpass aus dem Strafraum die Vorarbeit zum Führungstreffer von Kapitän Seko Fofana leistete. Das 2:0 erzielt der belgische Teamstürmer Lois Openda. Marseilles Anschlusstreffer fiel erst in der 88. Minute. Lens hat vor den letzten vier Runden zwei Punkte mehr als Marseille.

 

 

 

 

 

Foto: Real Madrid.

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