Eishockey

Nach Weckruf braucht das Eishockeyteam noch mehr Teamgeist

Die klaren Niederlagen gegen Tschechien in der letzten Woche, das 1:5 von Wien und das :4 in Iglau, müssen ein Weckruf für Österrichs Eishockyteam gewesen sein. Die Ausfälle von der Mannschaft, die letztes Jahr erstmals snsationell ds WM-Viertelfinale erreicht hat, sind inzwischen zweistellig. Teamchef Roger Bader hatte bereits zu einem Zeitpunkt, als er mit einem Center  aus der NHL oder Lukas Haudum rechnen konnte, davon gesprochen, dass der Klassenerhalt immer das realistischere Ziel als das Viertelfinale sein wird. Jetzt werden das ihm alle glauben. Die Duelle gegen den Nachbarn Deutschland am Donnerstag in Zell/See und Samstag in Garmisch werden zeigen, ob der Weckruf etwas bewirkt hat.  Der Tamgeist steht zur der Probe. Das wird nämlich der Schlüssel dazu sein, im Mai in Zürich in den ersten zwei WM-Spielen gegen Großbritannien und  Ungarn die „Pflichtsiege“ einzufahren Damit wäre das WM-Ziel schon erreicht.

Wichtig wäre, wenn Bern-Legionär Bernhard Baumgartner (Bild) gegen Deutschland den Fitnesstest nach seiner Verletzung besteht. Denn der Ausfall eines weiteren Centers nach denen von Marco Kasper, Marco Rossi, Kapitän Thomas Raffl und  Haudum, wäre nicht gut. Geschont wird in beiden Partien der angeschlagene KAC-Verteidiger David Maier, ein Trio von Meister Graz99ers, Verteidiger Pau Stapelfeldt sowie die Stürmer Tim Harnisch und Lenz Moosbrugger wird Samstag in Garmisch spielen,  Paul Huber nächste Woche in Klagenfurt gegen Slowenien. Nicht mehr im Kader sind zwei Stürmer, David Waschnig vom KAC und Felix Koschek von den Vienna Capitals. Bei Deutschland fehlen die NHL-Legionäre, dazu die  Spieler von Mannheim und der Berliner Eisbären, die Donnerstag das dritte Spiel der Finalserie der DEL bestreiten. Vor einem Jahr schlug Österreich den Nachbarn beim Dutschland-Cup 5:2. Eine Wiedderholung ist nicht zu erwarten. Dennoch müsste offensiv mehr Wirkung erzielt werden als gegen Tschechien.

Das Spiel in Zell ist der drittletzte WM-Test. Bis jetzt schaffte es der Eishockeyverband noch immer nicht, einen Sponsor für sein Aushängeschild zu finden. Obwohl das Team letztes Jahr zur Mannshaft des Jahres gewählt wurde. Unbegreiflich. Offenbar hat die Verbandsspitze andere Prioritäten. Letzten Dienstag lief vor dem Wiener Handelsgericht wieder der Prozess, der gegen den „Kurier“ angestrengt wurde, weil der kritisch die Finanzen des Verbands beleuchtet hatte. Den Auftritt von Verbandschef Klaus Hartmann ließen sich auch Ligapräsident Alexander Grubeer und Rechtsanwalt Peter Kasper, der Vater des Detroit-Stürmers, nicht entgehen Beobachter meinten danach, die beklagte Zeitung hätte keinen besseren Zeugen als Hartmann für ihre Behauptungen finden können.

Foto: SC Bern.

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