Eishockey

Nur ein Drittel war bei zweiter Niederlage gegen Deutschland positiv

Im vorletzten Test vor der WM in Zürich setzte es für Österreichs Eishockeyteam in Garmisch-Partenkirchen gegen Nachbar Deutschland eine 2:5  (0:1, 0:2, 2:2)-Niederlage, bei der die Mannschaft von Roger Bader nur im letzten Drittel zeigte, dass sie Eishockey spielen kann, wie der Teamchef eingestand: „In den ersten 40 Minuten waren wir vor allem physisch und athletisch unterlegen!“ Zwei Tage zuvor war es beim bitteren 3:4 (0:1, 1:1, 2:2) in Zell/See noch ein Duell auf Augenhöhe. In Garmisch stand vor allem der 1,92 Meter großeKeeper Jakob Vorauer vom KAC im Mittelpunkt, den Bader im letzten Drittel durch David Kickert ersetzte. Weil Vorauer nach einer Rettungsaktion das Schienbein eines Deutschen gegen den Kopf bekam, benommen war.

Lucas Thaleer vergab zwischen dem 1:0 und 2:0 für Deutschland die große Chance zum Ausgleich, traf erst bei 0:3  im Schussdrittel zum 1:3. Mario Huber (Bild) erzielte im Powerplay das 2:3, ehe sich die Österreicher selbst schwächten: Maximilian Rebernig musste für fünf Minuten auf die Strafbank, kurz danach Ramon Schnetzer für zwei. Mit zwei Mann weniger fiel das 2:4,  das 2:5 in letzter Minute, als Bader Kickert heraunahm. Einen Tiefschlag gab es bereits vor den Niederlagen gegen Deutschland: Center Bernhard Baumgartner bestand beim Training in Zell den Fitnesstest nicht, zu starke Schmerzen im operierten Sprunggelenk verhindern die WM-Teilnahme. Daher gibt es einen „Center-Engpass“.

Sieg und Niederlage gegen Lettland in Riga, Sieg gegen Italien, je  zwei Niederlagen gegen Tschechien und Deutschland – das ist die Bilanz der WM-Vorbereitung. Die nächste Woche ab Dienstag in Klagenfurt weiter geht. Der letzte Test ist kommenden Samstag  gegen Slowenien. Da wird auch Graz-Stürmer Pau Huber dabei sein wahrscheinlich auch Verteidiger Gregor Bibr, da in Schweden das Meisterschaftsfinale beendet ist. Den programmierten Aufstieg schaffte Österreichs U 18 bei der WM in Tallinn mit einem 4:1 (2:1, 1:0, 1:0) gegen Litauen – allerdings in die Gruppe B. Das Team von Head Coach Peter Schweda verlor zwar gegen Frankreich 1:3, schlug aber Italien,  Estland und Litauen nach regulärer Spielzeit und Südkorea nach Verlängerung. Das brachte die Goldmedaille und den Aufstieg.

Foto: City Press.

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