Fußball

Neue Torschützen bei Salzburg, Rapid und Austria

Meister Red Bull Salzburg flog Sonntag ins spanische Traningslager Estepona. Auch Winterkönig Sturm Graz trainiert drei Wochen vor dem Start in die letzten 16 Runden der letzten Zehnerliga in Spanien (Sotogrande bei Cadiz). ohne Philipp Zulechner, der mit einem schweren Infekt im Spital liegt.  Rapid schlägt seine Zelte wie vor einem Jahr in Benidorm auf, die Admira ab kommenden Freitag in Marbella. Bei der Wiener Austria beginnt das Trainingslager einen Tag früher auf Zypern. Trainer Thorsten Fink arbeitete ja vor dem Engagement bei Violett auf der Mittelmeerinsel bei Apoel Nikosia. Altach und Schlusslicht SKN St. Pöltn übersiedeln zur Vorbereitung in die Türkei, Mattersburg ist bereits seit Samstag in Portugal, Wolfsberg wählte Malta.

Die ersten Tests brachten bei Salzburg, Austria und Rapid  jeweils neue Torschützen. Beim Titelverteidiger war es der 17jährige ungarische Mittlfeldspieler Dominik Szoboszlai, der beim 13:1 über den Regionalligaklub Wals Grünau eine Minute vor Schluss traf. Er ist einer von vier Youngsters, die Trainer Marco Rose mit nach Spanien nahm. Die anderen: Der 20jährige Sambia-Offensivspieler Enock Mwepu, der schon 14 Minuten in der Bundesliga zum Zug kam, das Salzburger Eigengewächs Luca Meisl (18) sowie Dribbelkünstler Romano Schmid, im August mit 17 von Sturm Graz geholt. Auch bei Austrias 6:2 gegen Erstligist Wr.  Neustadt im Trainingszentrum Steinbrunn gab es neue Namen unter den Torschützen: Tschechien-Heimkehrer Patrizio Stronati (Bild oben) und Manprit Sarkaria. Ein 21jähriger Flügelspieler, der aus der eigenen Akademie kam, zwei Tage zuvor seinen ersten Profivertrag unterschrieb. Statt Ismael Tajouri, der auf eigenen Wunsch zum New York City FC mit seinem spanischen Strürmerstar David Villa, dem ehemaligen Arsenal-Star Patrick Vieira als Trainer in die Major League Soccr übersiedelte. was der Austria auch noch eine sechsstellige Ablöse brachte. Noch als Amateur kam Sarkaria, der wohl als erster Spieler der Bundesliga indische Wurzeln hat, zu fünf Kurzeinsätzen in der Bundesliga über 38 Minuten und zwei in der Europa League über sechs. Samstag schon im Einsatz: Der neue Linksverteidiger Stefan Stangl. Hingegen nicht der langzeitverletzte Alexander Grünwald, dessen Comeback herbeigesehnt wird.

Rapids Ausgleich beim 1:1 gegen den tschechischen Cupsieger Fastav Zlin köpfelte sehr attraktiv Armin Munjakic. Der Nachfolger  für den nach Ried gewechselten Philipp Prosenik. Für den 22jährigen Munjakic etwas mehr Licht am Ende eines langen Tunnels. Denn das Stürmertalent stoppte vor zwei Jahren riesiges Verletzunsgpech. Der aus Altach ins Trainerteam zurückgekehrte Thomas Hickersberger kann es erzählen: Als er noch Assistent von Zoran Barisic war, kam Munjakic am 4. April 2015 bereits sieben Minuten in der Bundesliga zum Einsatz. Beim 4:1 gegen Wolfsberg ersetzte er im Finish Deni Alar. Munjakic schien am richtigen Weg zu sein, stand in Österreichs Aufgebot für die U 2O-WM in Neuseeland, sollte in der Saison 15/16 im Kader der Kampfmannschaft sein, Doch 26 Tage nach dem Bundesligadebüt holte Munjakic, der bosnische Vorfahren hat, das Pech ein, begann eine unfassbare Leidenszeit mit schweren Knorpelverletzugen im Knie und Operationen über insgesamt 716 Tage bis zum 15. April 2017. Im Herbst spielte er bei Rapid II in der Regionalliga Ost, jetzt gilt er als vierter Stürmer, der aber noch nicht fix zum Kader gehört.

Munjakic wird´s schwer haben, wenn Trainer Goran Djuricin  weiter so wie im Herbst total auf Giorgi Kvilitaia und Veton Berisha setzt, auch wenn sie das mit ihren Leistungen nicht verdienen. Aber die Teilnahme am Trainingslager bedeutete für Munjakic schon eine Mutinjektion, einen Fortschritt. Ebenso wie für den 18jährigen Innenverteidiger Mert Müldür. Das Rapid gut beraten war, Kelvin Arase fix  in den Kader zu holen, zeigte der 19jährige Flügelspieler schon im ersten Test: Er war in der ersten Hälfte gegen Zlin in der Offensive der auffälligste Rapidler, an allen torgefährlichen Situationen beteiligt.

Den ungewöhnlichsten Ausfall gab es schon vot dem ersten Test bei Altach: Kristjan Dobras verletzte sich bei Rodeln so schwer an der Achillessehne, dass die zu zwei Drittel durchtrennt war, er operiert werden musste. Die Saison ist für den 25jährigen, der im Herbst zum wichtigen Stammspieler avancierte, beendet. Die Lücke muss ein Salzburger mit Austria-Vergangenheit  schließen: Der 26jährige Dänemark-Rückkehrer Marco Meilinger, der zuletzt beim Spitzenklub Aalborg nicht mehr zum Zug gekommen war.

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