Fußball

Neuer Chefscout: Sturm Graz holte Leitgeb zurück!

Vor einem Jahr verabschiedeten die Geschäftsführer von Sturm Graz, Thomas Tebbich und Andreas Schicker, Christoph Leitgeb nach seiner erfolgreichen Karriere in allen Ehren. Zwölf Monate später holten sie den 36 jährigen wieder zurück. In neuer Funktion: Seit 1. Juli ist der frühere Mittelfeldspieler der neue Chefscout der Grazer. 82 seiner 408 Pflichtspiele bestritt Leitgeb für den Klub, bei dem 2004 seine Karriere begann. Drei Jahre später wechselte er für 1,7 Millionen Euro Ablöse zu Red Bull Salzburg, wo er bis 2019 blieb, ehe er  in Graz die aktive Laufbahn ausklingen ließ. Jetzt hat der 41 fache Teamspieler  wieder eine wichtige Funktion. Ein gutes Auge hatte „Leiti“ ja schon als Spieler. Ein großer Redner war er nie. Er brachte die Sache meist kurz und bündig auf den Punkt.  Das spricht ja auch für einen guten Scout, der nicht viel herumredet.

Noch in dieser Transferzeit muss Leitgeb seine Augen offen halten. Denn die Personalplanungen von Sturm sind trotz großem Kader, in dem jede Position doppelt besetzt ist, manche sogar dreifach, noch nicht abgeschlossen. Gesucht wird noch ein Innenverteidiger und ein Stürmer. Innenverteidiger deshalb, weil der Schweizer Gregory Wüthrich, in der Hierarchie derzeit die Nummer eins vor dem aus Liefering als Nachfolger für den von Mainz zurückbeorderten David Nemeth geholten David Affengruber und Niklas Geyrhofer ist, jedoch als etwas verletzungsanfällig gilt. Wüthrich fehlt Samstag beim Cup in Stadl Paura, Trainer Christian Ilzer hofft, ihn zum Start gegen Red Bull Salzburg aufbieten zu können. Davon ausgehen kann er aber nicht.  Im Angriff wird einer gesucht, der Kelvin Yeboah, Jakob Jantscher und Neuerwerbung Manprit Sarkaria mehr Konkurrenz machen kann, als sie derzeit haben. Schickers Ziel wäre es, bis zum Play-off für die Europa League Lösungen gefunden zu haben.

Gefunden hat WSG Tirol seine Neuzugänge elf und zwölf. Die kommen aus der zweiten Liga von Austria Lustenau: Abwehrspieler Dominik Sturmberger und Alex Ranacher für das Mittelfeld. Allerdings verlor Großeinkäufer Tirol auch neun Spieler. Beim LASK wurde der Südkoreaner Hyun-seok Hong, der seit zwei Jahren bei den OÖ-Juniors in der zweiten Liga zum Einsatz kam, in den Kader der Kampfmannschaft hochgezogen. Der 22 jährige bekam einen Zweijahresvertrag.

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