Fußball

Reifeprüfung bestanden: Austria mit 2:0 unter die ersten sechs

Die von Trainer Manfred Schmid ausgerufene Reifeprüfung hat die Austria mit dem erst zweiten Sieg in Altach bestanden. Das 2:0 (2:0) beim Schlusslicht brachte die Austria unter die ersten sechs, vorbei an Ried und gleichauf mit dem Erzrivalen Rapid, wäre derzeit in der Meisterrunde. Austrias Auftreten in der ersten Hälfte war wirklich überzeugend, da gab es Chancen auf mehr als zwei Treffer. Auch Altachs neuer Trainer Ludovic Magnin, der mit Mickael Nanizayamo, Bakary Nimaga, Gianluca Gaudino, und den Ex-Austrianer Christoph Monschein vier Neue aufbot, sprach von einem verdienten violetten Sieg, mit dem auch Austrias Trainer Manfred Schmid ein Stein vom Herzen fiel: „Wir sind am richtigen Weg!“

Die Kombinationen bis zur Pause erinnerte an besseren violetten Zeiten. Der Ex-Altacher Manfred Fischer nützte Matthias Braunöders Pass zur Führung, verzichtete bei seinem ehemaligen Klub darauf, zu jubeln. Eric Martels gewonnener Zweikampf gegen Gaudino im Mittelfeld leitete den zweiten Treffer ein, via Alexander Grünwald kam der Ball zu Noah Ohio, der nach einem Sprint aus 18 Metern genau ins Eck traf.  Da hat der 19 jährige in der Vergangenheit größere Chancen vergeben. Danach zeigte auch Schmid Emotionen. Verständlich, denn er war immer überzeugt, dass Austria mit der Leipzig-Leihgabe noch viel Freude haben wird. Die bisherige Bilanz des schnellen Ohio: Drei Tore und ein Assist bei 17 Einsätzen.

Nach der Pause verwaltete die Austria mehr den Vorsprung, im Finish hielt Patrick Pentz das dritte „zu null“ dieser Saison fest. Schmid fand es auch sehr positiv, wie seine Spieler mit der Drucksituation, die es doch gab und in den nächsten Wochen geben wird, umging: „Da ist eine kompakte Mannschaft am Platz, die zusammen hält, die auch sehr belastbar ist.“ Das gibt Mut für das nächste Endspiel mit Heimvorteil am kommenden Samstag gegen Hartberg.

Einen Wechsel gab es auf Platz zwei: Den übernahm Wolfsberg mit einem glücklichen 2:1 (1:1)-Heimsieg gegen Ried, mit dem sich die Kärntner endgültig für die Meisterrunde qualifizierten. Robert Ibertsberger, der Trainer der Verlierer, fühlte sich vom Wiener Referee Gerhard Grobelnik, entscheidend benachteiligt. Wolfsberg liegt damit vor Sturm, da die Grazer als bessere Mannschaft beim WSG Tirol beim 2:2 (1:1) zwei Punkte liegen ließen. Das Debüt von Winterkauf Rasmus Höjlund beeindruckte, der 18 jährige Däne sorgte für den Ausgleich zum 1:1 und die 2:1-Führung, die nicht hielt, da Tirols 21 jähriger Joker Stefan Skrbo nach Flanke von Winterkauf Tim Prica sein erstes Bundesligator erzielte. So wie Ibertsberger klagte auch Sturms Trainer Christian Ilzer über den Schiedsrichter, in dem Fall über den Niederösterreicher Alan Kijas.

Samstag gab es keine Zuschauerbeschränkungen mehr, aber der Ansturm hielt sich in Grenzen: 2527  in Altach, 2200 und Wolfsberg, nur 1500 am Innsbrucker Tivoli. Sonntag kann Hartberg mit einem Heimsieg über die Admira das Trio Rapid, Austria und Ried punktemäßig einholen, der LASK mit drei Punkten gegen Austria Klagenfurt bis auf einen Punkt auf Rang sechs herankommen. Klagenfurts Trainer Peter Pacult muss vor seinem 200. Bundesligaspiel elf Mann, also eine komplette Mannschaft vorgeben.

 

 

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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