Fußball

16 Millionen-Projekt bei Ried! Rapid hat einen Kara-Plan

Ohne Abstiegssorgen eröffnet Ried, der Zweite der Qualifikationsgruppe, Freitag die 27. Runde der Bundesliga, beim Dritten GAK. Ried ist gleichauf mit Tabellenführer Altach, hat acht Punkte mehr als der Letzte, Blau-Weiß Linz, das ist für die letzten sechs Runden ein beruhigender Vorsprung. Da können auch bemerkenswerte Zukunftspläne in Angriff genommen werden. Wie das 16-Millionen-Projekt, mit dem das vor 23 Jahren eröffnete Stadion renoviert und dazu die Akademie ausgebaut werden soll. Präsident Thomas Gahleitner konnte das Land Oberösterreich dafür gewinnen. Das beteiligt sich mit 67 Prozent, höchstens 10,7 Millionen, daran. Daher muss Ried 5,3 Millionen  aufbringen. Zur Präsentation kamen Landeshauptmann Thomas Stelzer und Landesrat Manfred Achleitner ins Innviertel. Mit diesen Plänen hat Ried Meister Sturm Graz einiges voraus. Denn in der steirischen Landeshauptstadt gibt es noch kein konkretes Stadionprojekt. Das lassen sowohl Land als auch Stadt noch „prüfen“.

Sorgen in Sachen Abstieg müssen sich hingegen der Vorletzte Wolfsberg und Blau Wei Linz vor den Kellerduellen am Samstag im Lavanttal und Dienstag in Linz machen. Blau-Weiß kommt mit dem Selbstvertrauen des höchsten Sieges seit dem Aufstieg in die Bundesliga (5:0 gegen WSG Tirol) nach Kärnten. Wolfsberg gewann die letzten zwei Heimspiele gegen die Linzer ohne Gegentor. Das gelang noch unter Trainer Didi Kühbauer. Die Sorgen bei WSG Tirol würden wachsen, sollte es am Innsbrucker Tivoli gegen Cupfinalist Altach die vierte Niederlage in den letzten fünf Spielen geben.

In der Meistergruppe steht Sonntag alles im Zeichen des Spitzenduells zwischen LASK und Srzr Graz. In Lint räumen die Fans vom ersten Titel seit 1965, auch vom ersten Double Dazu muss Sonntag ein Heimsieg gelingen, mit dem der LASK Tabellenführer wäre. Die Wiener Klubs brauchen Siege um dran zu bleiben: Rapid in Hartberg, die Austria daheim gegen Salzburg. Beim letzten Rapid-Heimspiel in Hartberg gab es einen Eklat durch einige Rapid-Fans, die sich Auseinandersetzungen mit der Polizei lieferten, weshalb das Match mit 45 Minuten Verspätung begann. Rapid verlor dann 1:2 und erzielte das Anschlusstor erst in der 83. Minute Das „Auswärtsspiel“ im Grunddurchgang dieser Saison ging durch den Stadionumbau in Hartberg in der Südstadt in Szene. Dort gewann Rapid durch ein Kopftor von Joker Ercan Kara 12 Minuten nach der Einwechslung 1:0. Sonntag dürfte er zur Startelf gehören. Das drängt sich nach seinem Kopftor zum 1:1 im Derby, das einen Punkt rettete, auf. Darauf lässt auch schließen, dass Kara Freitag erstmals mit Trainer Hoff Thorup  zum Medientermin kommt. Es sieht danach aus, als sollte Kara erstmals seit dem 2:0 gegen Wolfsberg am 21. Februar wieder zu den ersten elf gehören. Das war der erste Sieg unter Thorup.

Foto: SVR/Schröckelsberger.

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