Fußball

Ruttensteiner plant Gipfel mit Herzog: Fixpunkt ist vorerst der 4. Juni

Mittwoch machte Willi Ruttensteiner, Sportdirektor von Israels Verband, nach einem Gipfel mit Verbandschef Oren Hason den Laden in Tel Aviv sozusagen dicht. Bis 19. April sind alle sportlichen Tätigkeiten des Verbands eingestellt. Mit dem Wunsch, dass kein Mitarbeiter entlassen wird, fand Ruttensteiner bei Hason ein offenes Gehör. Die Pläne, wie Ende April alles wieder ins Laufen kommen soll, liegen auf dem Tisch. Ob sie umgesetzt werden können, das kann keiner vorhersagen.

Der neue Fixpunkt ist vorerst Donnerstag, der 4. Juni. Auch für den Montag via Privatjet von Tel Aviv nach Wien zur Familie zurückgekehrten Teamchef Andi Herzog. An diesem Termin soll laut UEFA-Plan Israel das Play-off-Spiel um das EM-Ticket gegen Schottland im Hampden Park von Glasgow bestreiten, bei einem Sieg fünf Tage später auf den Gewinner aus Norwegen gegen Serbien treffen. Noch von Tel Aviv aus setzte Ruttensteiner erste Maßnahmen, obwohl er eigentlich etwas skeptisch ist, dass der Termin gehalten werden kann: Das eigentlich ab Freitag geplant gewesene Trainingslager im Norden Englands, in Middlesbrough, wurde Mittwoch bereits für Ende Mai gebucht. Und wenn es Ruttensteiner Donnerstag gelingen sollte, mit Turkish Airlines via Istanbul nach Wien zu kommen, wonach es Mittwoch noch aussah, dann wird es in den nächsten Tagen zwischen Oberösterreich und Breitenfurt zu einer Telefon-Konferenz mit Herzog kommen: „Es gibt eine neue Situation, auf die man reagieren muss. Auch was die Position des Teamchefs betrifft. Da muss vor dem Play-off alles geklärt sein“, legte sich Ruttensteiner fest.

Die Verschiebung der Play.off-Spiele auf Juni könnte bedeuten, dass Herzog in Schottland seine beste Mannschaft zur Verfügung hat, Ex-Salzburg-Torjäger Munas Dabbur und Manor Solomon von Ukraine-Meister Schachtjor Donezk nicht mehr verletzt ausfallen, was Ende März passiert wäre: „Sollte Israel die Qualifikation für die Endrunde schaffen, dann muss bereits einen neuer Vertrag mit Andi fixiert sein“, meinte Ruttensteiner, „denn im Herbst folgen die Nations League, im Jahr darauf auch die WM-Qualifikation. Da macht es meines Erachtens nur Sinn, mit dem Teamchef bis zur WM in Katar zu verlängern“. Klingt eigentlich logisch und nachvollziehbar. So lange läuft Ruttensteiners Vertrag als Sportdirektor. Künftig auch der von Israels Teamchef Herzog? Das wäre eine Auswirkung von Corona, mit der eigentlich keiner rechnen konnte.

Foto: Instagram.

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