Fußball

Talfahrt gestoppt: Minamino macht Hasenhüttl froh

Der „Sky“-Kommentator unkte zu Spielbeginn, dass Ralph Hasenhüttl bei allen Verdiensten um Southampton zugleich auch der Trainer sei, der mit den „Saints“ die meisten Niederlagen in der Premier League bezog, nämlich 35 seit dem Amtsantritt am 6. Dezember 2018. Aber gegen Chelsea kam keine neue dazu. Nach sechs Niederlagen in Serie gab es den ersten Punktegewinn seit dem 1:0 gegen den FC Liverpool.  Dank einer Liverpool-Leihgabe mit Salzburger Vergangenheit: Takumi Minamino erzielte beim 1:1 (1:0) vor der Pause das Führungstor und half damit auch Liverpool als Konkurrent von Chelsea im Kampf um einen Champions League-Platz. Aber Liverpool nützt die Hilfe nicht, verlor an der Anfield Road das Stadtderby gegen Everton 0:2 (0:1).

Es war das zweite Tor des Japaners (Bild oben) im Dress von Southampton, das ihn dementsprechend freute (Bild oben). Der erste Ball, der nach 34 Minuten auf das Tor von Chelsea flog, war auch drinnen.  Ein idealer Pass von Nathan Redmond  zwischen Chelseas Verteidigern Cesar Azplicueta und Kurt Zouma verschaffte Minamino freie Bahn, der täuschte kurz Tormann Edouard Mendy und sorgt für die Führung. Hasenhüttl fand ohne den verletzten Rechtsverteidiger Kyle Walker-Peters eine neue Variante, die sich bewährte: Jan Bednarek, sonst der Abwehrchef, übernahm dessen Position, im Zentrum agierten der Däne Jannick Vestergaard und erstmals in der Premier League Mohammed Salisu, ein 21 jähriger 1,91 Meter-Riese aus Ghana. Chelsea war zwar überlegen, kam aber kaum zu torgefährlichen Situationen. Der Ausgleich gelang, weil Southampton-Torjäger Danny Ings mit einem Foul an Mason Mount einen Elfmeter verschuldete, den Mount selbst verwandelt. Es gibt ja den Spruch, wonach ein Stürmer im eigenen Strafraum vor allem eine Gefahr für das eigene Tor bedeutet.

Somit musste Chelsea erstmals unter Thomas Tuchel einen Rückstand aufholen, kam erstmals mit dem deutschen Trainer zu keinem Sieg. Dem war sogar Southampton näher, als ein Kopfball von Vestergaard an die Latte ging. Hasenhüttl war dennoch zufrieden: „Ein Schritt nach vorne, der mich sehr glücklich macht. Wir haben den Punkt wirklich verdient“ Timo Werner, sein ehemaliger Leipzig-Schützling im Chelsea-Dress, wurde kaum gefährlich. So gab es das zweite Unentschieden dieser Saison zwischen Southampton und Chelsea. Ein Erfolg für die „Saints“.

Foto: FC Southampton.

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