Fußball

Was darf und kann St.Pölten mit zehn Zugängen zum 20. Geburtstag?

Die offizielle Eröffnung des Fußballjahres am Freitag Abend in St.Pölten. Sicher etwas gewöhnungsbedürftig, aber so passiert es eben zum ersten Mal.. Mit dem Auftakt zum Viertelfinale des Uniqa-Cups zwischen SKN St.Pölten und Wacker Innsbruck, dem Sechsten der zweien Liga, der im Achtelfinale am Tivoli überraschend Wolfsberg eliminiert hatte. St. Pölten feiert heuer seinen 20. Geburtstag, der den Aufbruch zu neuen Ufern signalisieren soll, wie General Manager Andreas Blumauer betonte, auch wenn der Klub vor einem Jahr sportlich besser dastand. Heuer wird St.Pölten nichts mit der Meisterrunde der Zwölferliga zu tun haben. Das wäre der Aufstieg ins Semifinale der erste Schritt des Aufbruchs. Auf jeden Fall hat St.Pölten in den letzten fünf Jahren das Budget mehr als verdoppelt, steht jetzt bei 8,6 Millionen Euro. Gab zum Geburtstag die Devise aus: „Ich bin jetzt 20, ich darf das.“ Was darf und kann der Klub in diesem Jahr? Er hat ein neues Leitbild mit den drei Säulen Sport, Marketing und Kommunikation sowie Administration. Für den Sport ist wie bisher der 42 jährige Deutsche Marcel Ketelaer (als Spieler unter anderem bei Mönchengladbach, dem Hamburger SV, Pasching, Austria Kärnten und Rapid)) bei zuständig, den Bereich Marketing und Kommunikation übernahm Wolfgang Gramann, der frühere ÖFB-Pressechef in der Ära von Marcel Koller.

Auf jeden Fall war St.Pölten  nach Ablauf der FIFA-Transfersperre der Großeinkäufer. Mit dem 18 fachen Jamaika-Teamstürmer Corey Burke, der als neuen Partner des Nordkoreaners  Kwang -Ryong Pak (Bild oben) eingeplant ist, Linksverteidiger  Kofi Schulz aus Amstetten sowie Talent Marcel Tanzmayr aus St.Pöltens Akademie sind es zehn Zugänge. Burke ist bis Sommer eine Leihgabe von Philadelphia Union, in der Major League Soccer erzielte er in 36 Partien zwölf Tore. Wie viele der zehn werden auch spielen? „Wir haben uns in der Defensive stabilisiert“,  prophezeite Trainer Alexander Schmidt. Wie viele der acht Neuen werden erste Wahl sein? Mit Michael Schimpelsberger und Stefan Stangl kamen routinierte Außenverteidiger dazu, mit Southampton-Leihgabe Christoph Klarer ein talentierter Innenverteidiger. Für den neuen Mittelfeldspieler Nico Gorzel gilt auch der Defesivbereich als  bevorzugtes Revier: „Qualität setzt sich durch, unabhängig vom Alter“, sagt Schmidt. Das müsste auch auf das 18 jährige Eigengewächs Christoph Messerer oder Tanzmayr zutreffen.

Im Mittelpunkt des Viertelfinales   steht sicher das einzige Bundesligaduell zwischen LASK und Sturm Graz am Samstag Abend im Linzer Stadion. bei dem die Grazer mit ihren Neuen Lukas Jäger und Kevin Friesenbichler aufbieten könnten, soferne es Trainer Nestor el Maestro will.  Das Duell hatte es zuletzt im Cup 1999 gegeben.Als Endspiel, das Sturm im Elfmeterschießen gewann. Den entcheidenden Penalty verwandelte der jetzige Teamchef Franco Foda. Im Westderby zwischen Zweitligist Austria Lustenau  und Bundesliga-Schlusslicht WSG Swarovski Wattens bauen beide auf die Wintereinkäufe: Lustenau muss zwar den an den Leisten operierten Torjäger Ronivaldo, mit sechs Treffern die Nummer eins in der Cup-Schützenliste, vorgeben, Trainer Roman Mählich bekam als LASK-Leihgaben Offensivhoffnungen aus Costa Rica (Andy Reyes) und Brasilien (Richard) dazu. Sie könnten ein Thema sein, sicher ist eines der von den Tirolern gekommene Stürmer Lukas Katnik. Über Nacht kam Mählich Marcel Canadi, der Sohn des ehemaligen Rapid-Trainers, in Richtung Amstetten „abhanden“, ohne dass der Trainer davon etwas wusste. Die Tiroler Hoffnungen auf mehr Qualität als bisher: „Major“ Stefan Maierhofer, Bruno Soares, Fabian Koch und Thanos Petsos. Nicht mehr als eine Pflichtübung wird für Titelverteidiger  Red Bull Salzburg Sonntag das Gastspiel beim 250,0-Außenseiter Amstetten. Jeder Heimverein bekommt zuzüglich der Einnahmen 21.000 Euro, jeder Gast als „Prämie“ 39.000 Euro.

 

Foto: © FOTObyHOFER/Christian Hofer.

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