Fußball

Weltmeister Spanien wieder Erster! Österreich um einen Platz verbessert, Norwegen um zwölf

Einen Tag nach dem hochverdienten 1:0 gegen Argentinien im WM-Finale gab es für die spanischen Weltmeister  einen riesigen Empfang in der Heimat. Mehr als eine Million Menschen waren auf den Straßen des Madrider Zentrums, um die Erfolgsmannschaft von Teamchef Luis de la Fuente zu umjubeln. Kapitän Rodri trug zuvor am Nachmittag bei der Landung am Flughafen Barajas den WM-Pokal aus dem Flieger. Danach waren die Weltmeister bei König Felipe und Regierungschef Pedro Sanchez. Rodri wurde Sonntag erstmals  zum besten Spieler der WM gewählt, was nach seinem Kreuzbandriss etwas ganz Besonderes bedeutet, Unai Simon, der nur einmal bezwungen wurde, zum besten Torhüter, Innenverteidiger Pau Cubarsi zum besten Jungstar. Nur der Titel des Torschützenkönigs ging nicht an einen Spanier, sondern an Frankreichs Kapitän Kylian Mbappe.

Durch den WM-Titel löste Spanien nach drei Monaten wieder Argentinien auf Platz eins der Weltrangliste ab. Gegen die argentinischen Verlierer leitete das Disziplinarkomitee der FIFA, zu dem ab dem Viertelfinale auch ÖFB-Generalsekretär Thomas Hollerer gehörte, eine Untersuchung ein. Die Tätlichkeiten von Leandro Paredes und Nahuel Molina waren nicht zu übersehen. Das Disziplinarkomitee hat seit der Aufhebung der Sperre des US-Teamstürmers Balogun vor dem Achtelfinale gegen Balogun einen ganz schlechten Ruf. Auch wegen dieses Vorfalls fehlte UEFA-Präsident Aleksandar Ceferin beim Finale in New York, um den „Riss“ zwischen Europa und der FIFA rund um Skandal-Boss Gianni Infantino zu unterstreichen.

Eigentlich Wahnsinn, dass WM-Neuling Kap Verde im ersten Gruppenspiel die einzige Mannschaft war, die gegen den späteren Weltmeister nicht verlor. Darauf folgten sechs Siege von „La Furia Roja“, die jetzt seit 38 Partien ungeschlagen ist. In der Weltrangliste kam Mexiko erstmals seit März 2022 unter die ersten zehn. Auf Kosten Deutschlands, das auf Rang zwölf zurückfiel. Den größten Sprung nach vorne machte Norwegen, um zwölf Plätze auf Rang 19. Österreich verbesserte sich von Rang 24 auf 23. Das passiert, wenn alles „nur“ nach Papierform abläuft.

In England beendete die Nachricht von Kevin Keegans Tod die Freude über den Rang drei, die beste WM-Platzierung seit 60 Jahren, seit dem Titel im eigenen Land. Die „Mighty Mouse“, die neun Titel mit dem FC Liverpool gewann, 63 Länderspiele bestritt, auch in Deutschland zwischen 1977 und 1980 beim Hamburger SV für Furore sorgte und Meister wurde, erlag mit 75 Jahren einem Krebsleiden.

 

Foto: FIFA.

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