Fußball

Bei der Reform der Reform geht es um das Play-off

Bis Dezember soll er fertig ein, der Bericht zur Evaluierung der ab der Saison 2018/19 wirksam gewesenen Reform der Bundesliga mit Punkteteilung nach 22 Runden, Meister-und Qualifikationsgruppe und Playoff um einen Europa League-Platz Die Gespräche in den Arbeitsgruppen mit den Beteiligten und Betroffenen, sprich Klubchefs, Sportdirektoren, Trainer, Spielern, Sponsoren und Medien haben bereits begonnen. Auch die holländische Agentur Hypercube, die für Arbeiten an der Reform von der Liga engagiert wurde, kommt wieder ins Spiel und zu netten Honoraren. Vieles wird thematisiert, aber im Grund genommen wird es um das Play-off gehen.

Zur Diskussionen wurde auch der Kampf um Platz sechs, der die Trainer und Spieler für manche zu schwer unter Druck gesetzt habe, zu so manchem Trainerwechsel führte. Aber das wieder fallen zu lassen, würde bedeuten, die Reform überhaupt ad absurdum zu führen, sie als gescheitert zu betrachten.  Ligavorstand Christian Ebenbauer hatte gerade den Kampf um den ominösen Strich als belebendes Element herausgestrichen, das für zuvor nicht bekannte Sapnnungsmoment gesorgt habe.  Speziell, wenn darin unerwartet so prominente Traditionsklubs wie  Sturm Graz, Rapid und Austria verwickelt waren. Diese Saison wird das sicher der Austria nicht erspart bleiben, möglicherweise auch Sturm Graz. Die Frage nach der Punkteteilung daran aufzuhängen, dass es ohne sie die  Tabelle am Ende mit einer Ausnahme (Hartberg und Admira hätten die Plätze getauscht) genauso ausgesehen hätte, ist auch der falsche Weg. Es geht doch in erster Linie darum, so vielleicht für mehr Spannung im Titelkampf zu sorgen, wenn nach 22 Runden der Vorsprung von Red Bull Salzburg auf die Hälfte reduziert wird. Letzte Saison konnte dies nichts am Solo des Meisters zur Titelverteidigung ändern. Die Spannung könnte im Frühjahr 2020 vielleicht etwas länger anhalten, wenn der  LASK und Wolfsberg ihr Niveau halten, Rapid den Aufwärtstrend fortsetzen kann.

Am meisten herumgedoktert wird in den nächsten zwei Monaten sicher am Play-off. Die Tatsache, das letzte Saison zwar der Achte noch die Chance auf den Sprung in die Europa League hatte, der Sechste aber nicht, rief die meiste Kritik hervor. Die zudem durchaus nachvollziehbar war. Also wird es dazu  Änderungen geben. Die auch Konstellationen berücksichtigen werden, die theoretisch auch noch passieren könnten. Dass nämlich auch der Vierte und Fünfte keine Chance mehr auf die Qualifikation für das europäische Geschäft haben könnten, wenn etwa der Cupsieger einmal nicht unter den ersten drei der Bundesliga ist. Geändert ist ja schon der Terminplan für das Play-off: 2020 wird es zwischen dem Semifinale und Finale des Play-offs mehr als einen Tag Pause für die Mannschaft geben, die aus der Qualifikationsgruppe kommt. Das ist schon ein kleiner Fortschritt. Aber immerhin, es ist einer.

Foto: © ÖFB.

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