Fußball

Bei Sevilla hat Wöber wieder seine Rapid-Rückennummer

Bei Ajax Amsterdam spielte Max Wöber mit der Rückennummer fünf, beim FC Sevilla kehrte er zu der aus seiner Rapid-Zeit zurück: Da trägt der Innenverteidiger den Dress mit der Nummer 14, die vor Jahrzehnten Weltstar Johan Cruyff berühmt und begehrt gemacht hatte. Sein erstes großes Erlebnis in Sevilla hatte Wöber  Mittwoch Abend noch auf der Bank und beim Aufwärmen:  Im ausverkauften Ramon Sanchez Pizjuan bejubelten 43.800 Zuschauer das 2.0 (0:0) im Viertelfinal-Hinspiel der Copa del Rey über Meister FC Barcelona, der von 2015 an durchgehend viermal die Copa gewann.  Wöber gehörte erstmals zum Kader, durfte nur aufwärmen. Aber ein Riesenerlebnis war es trotzdem. Sezielld er Jubel nach den Toren von Mittelfeldspieler Pablo Sarrabia und des französischen Stürmers Wissam Ben Yedder 15 Minuten vor dem Schlusspfiff. Da musste man  fast fürchten, das Stadiondach fliegt weg. Retourspiel am nächsten Mittwoch im Nou Camp. Mit Wöber?

Nach nur fünf Trainingseinheiten mit der Mannschaft holte ihn Trainer Pablo Machin erstmals in den Kader. In der La Liga wartet Sevilla seit vier Runden auf einen Sieg, in der Copa del Rey gelang er gegen den Titelverteidiger. Um der Wahrheit aber die Ehre zu  geben: Lionel Messi fehlte bei Barcelona im Kader. Im Tor spielte nicht die Nummer eins, Marc Andre ter Stgen, sondern der Holländer Jesper Cillessen. Vom Stammpersonal fehlte auch Linksverteidiger Jordi Alba, Sergio Busquets im Mittelfeld sowie in der Offensiv Coutinho und Luis Suarez. Sie  kamen erst nach 63 Minuten, nach Sevillas Führungstreffer. Suarez ersetzte Kevin Prince Boateng, der Montag überraschend vom italienischen Erstligisten Sassuolo bis Saisonende ausgeliehen wurde. Letzte Saison war Boateng deutscher Cupsieger mit Eintracht Frankfurt. Offiziell wechselte er aus privaten Gründen nach Italien, der 31jährige soll aber auch Probleme gehabt haben, mit der deutschen Trainingsintensität mitzuhalten. Ob das zu Barcelona passt? Sicher nicht annähernd so wie Wöbers früherer Mitspieler bei Ajax, Frenkie de Jong. Den 21jährigen Mittelfeldmotor sicherte sich Barcelona um 75 Millionen Euro Ablöse. Er kommt aber erst zur neuen Saison.

Barcelona wird beim Retourspiel sicher Kapitän Messi aufbieten, um ins Semifinale zu kommen statt auszuscheiden. Wöbers nähere Zukunft? Es könnte passieren, dass ihn Machin in der Punktejagd Samstag Mittag im Ramon Sanchez Pizjuan gegen Levante erstmals zum Einsatz bringt. Zum „Aufwärmen“ für Barcelona?

 

Foto: © Sevilla FC Media .

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